Charles und Camilla bei der Ankunft in Hillsborough Castle in Belfast

"Gott, ich hasse das": König Charles III. gehen die Nerven durch

14. Sept. 2022 · Lesedauer 2 min

Seit Tagen hetzt Charles III. seit dem Tod seiner Mutter von einer Ecke Großbritanniens zur nächsten. Am Dienstag in Nordirland platze ihm der Kragen und er ließ sich zu einer Schimpftirade hinreißen - vor laufender Kamera.

König Charles III. reiste von Schottland, wo er mit seinen Geschwistern Totenwache am Sarg seiner Mutter, der verstorbenen Queen, hielt, weiter nach Nordirland. Dort kam es u.a. mit dem Präsidenten des Regionalparlaments Alex Maskey zu einem historischen Treffen. Der Vertreter der katholisch-republikanischen Partei Sinn Fein, die früher als politischer Arm der Terrororganisation IRA galt, lobte Elizabeths Einsatz für den Frieden in Nordirland. Charles' Großonkel Louis Mountbatten wurde 1979 von der IRA ermordet.

Überschattet wurde das Ereignis aber vom nächsten Ausrutscher des Königs, der auf Social Media die Runde macht. Charles trug sich mit seiner Frau ins Gästebuch des Hillsborough Castle, der königlichen Residenz in Belfast, ein. Der erste Fehler unterlief ihm, als er das Datum verwechselte. "Ist heute der 12. September?", fragt er einen Security-Angestellten. "Oh Gott, ich hab das falsche Datum geschrieben", meint er dann, als ihm gesagt wurde, dass bereits der 13. ist. 

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"Jedes verdammte Mal"

Wenige Sekunden später beginnt auch noch der Stift zu rinnen und patzt dem König die Finger voll. "Oh Gott, ich hasse das", meint er, springt auf und drückt Camilla das Schreibgerät in die Hand. "Ich halte dieses verdammte Ding nicht aus, jedes verdammte Mal" ("I can't bear the bloody thing, every stinking time"), ärgert er sich und versucht die Flecke mit seinem weißen Taschentuch wegzubekommen. 

Camilla, die prompt ebenfalls fleckige Finger bekommt, gibt den Stift weiter, zückt ihren eigenen lässt sich beim ihren Eintrag nicht aus der Ruhe bringen, bevor sie ihrem Mann folgt, der aus dem Zimmer gegangen ist.

Charles hat dieser Tage kein Glück mit Schreibgeräten und der Öffentlichkeit. Als er seine Proklamation zum König unterschreiben wollte, war ihm erst ein Tintenfässchen, dann ein kleines Tablett mit Stiften im Weg. Mit herrischer Geste und Grimasse forderte er die umstehenden Bediensteten auf, es wegzuräumen. Die Geste entpuppte sich ebenfalls als Social-Media-Gold, die Szene war für viele ein gefundenes Fressen. Online spekulierten gar einige, dass das der Beweis sei, dass Charles als König ungeeignet ist. 

Marianne LamplQuelle: Redaktion / lam