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Gleichenfeier im Wien Museum nach zwei Jahren Bauzeit

21. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

Rund zwei Jahre, nachdem mit der Sanierung und Erweiterung des Wien Museums am Karlsplatz begonnen wurde, fand am heutigen Dienstag die Gleichenfeier statt. Das neue, über zwei Etagen reichende Obergeschoß ist errichtet, das Dach gedeckt. Das Bauvorhaben sei durch Pandemie und Ukraine-Krieg eine Herausforderung geworden, hieß es in einer Mitteilung. Nun freute sich Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) über die "neue, spannende Architektur".

Nach Fertigstellung der neuen Obergeschoße und dem Abbruch der Verbindungsbrücken zum Nebengebäude werden in den kommenden Monaten neue Fassadensteine montiert. Außerdem wird der Eingangspavillon errichtet sowie der Innenausbau mit Installation der Haustechnik fortgesetzt, hieß es. "Ganz besonders ist, dass nicht nur das Gebäude in neuem Glanz erstrahlen wird, sondern dass zeitgleich auch die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt völlig neu und zeitgenössisch konzipiert wird. Diese wird sich den Besucher*innen mit Kunst und interaktiven Elementen für ein gänzlich anderes Erlebnis in großzügigen Räumen öffnen", so Kaup-Hasler.

Das Leitungsduo des Wien Museums, Matti Bunzl und Christina Schwarz, bedankte sich nach "zwei aufregenden Baujahren" bei den Partnern, "allen voran dem Generalunternehmer, der ARGE PORR Bau, ELIN und Ortner". Im Frühjahr 2023 soll der Einbau der Dauerausstellung beginnen, die auf drei Etagen mehr als 2.000 Objekte präsentieren wird. Die Eröffnung des Wien Museums ist für Ende 2023 geplant.

(S E R V I C E - www.wienmuseumneu.at)

Quelle: Agenturen