Bruce Springsteen kündigt US-Tour an
"Wir werden eure Stadt rocken zur Feier und zur Verteidigung Amerikas, der amerikanischen Demokratie, der amerikanischen Freiheit, unserer Verfassung und unseres heiligen amerikanischen Traums, die alle von unserem Möchtegern-König und seiner Schurkenregierung in Washington D.C. attackiert werden", sagte Springsteen in einem zur Tourankündigung veröffentlichten Video.
Der 76-Jährige hatte kürzlich ein Protestlied als Reaktion auf die tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger im Rahmen der umstrittenen Abschiebe-Razzien in Minneapolis geschrieben und es auch bei seinem Auftritt in der Stadt Ende Jänner gesungen. Darin bezeichnet er die eingesetzten Bundesbeamten etwa als "Privatarmee von König Trump", die "auf unseren Rechten herumtrampelt" und singt über eine brennende Stadt "unter den Stiefeln der Besatzer".
Die Einsätze und Razzien sind Teil der rigorosen Abschiebe-Politik der US-Einwanderungsbehörden auf Geheiß von Trumps Regierung. Der Tod der beiden US-Bürger Alex Pretti und Renée Good löste eine große Empörungswelle im ganzen Land aus. Wochenlang wurde in Minneapolis gegen die Razzien gegen Migranten und gewaltsame Niederschlagung von Protesten protestiert.
Zusammenfassung
- Bruce Springsteen startet am 31. März in Minneapolis seine Nordamerika-Tour "The Land of Hopes and Dreams" mit der E Street Band, die in Washington D.C. endet.
- Springsteen nutzte die Tourankündigung für scharfe Kritik an US-Präsident Donald Trump und sprach von Angriffen auf Demokratie, Freiheit und Verfassung durch eine "Schurkenregierung".
- Auslöser für Springsteens politisches Engagement war der Tod von zwei US-Bürgern bei umstrittenen Abschiebe-Razzien in Minneapolis, die landesweite Proteste auslösten.
