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Auch für Bundesmuseen wird Kurzarbeit möglich

März 22, 2020 · Lesedauer 2 min

Auch für Bedienstete in Bundesmuseen soll es die Möglichkeit der Kurzarbeit geben. Eine entsprechende Lösung haben Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) und Kultur-Staatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) am Sonntag bereits für die nächsten Tage angekündigt.

Zuvor hatte die SPÖ beklagt, dass Körperschaften des öffentlichen Rechts wie zum Beispiel Museen von der Kurzarbeits-Regelung zur Bewältigung der Corona-Krise ausgeschlossen seien. Aschbacher und Lunacek seien dazu schon seit Donnerstag in enger Abstimmung, hieß es am Sonntag in einer Aussendung. Damit auch Bedienstete von selbstständigen öffentlichen Wirtschaftsbetrieben, unabhängig von der jeweiligen Rechtsform, wie die Bundesmuseen Kurzarbeit in Anspruch nehmen können, werde es bereits in den nächsten Tagen eine Lösung geben.

"Unser gemeinsames Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich in Österreich zu sichern. Deswegen werden wir rasch auch für Bedienstete in den Bundesmuseen die Kurzarbeit ermöglichen", kündigte Aschbacher an. Und auch Lunacek freute sich, dass nach intensiven Gesprächen auch die Bundesmuseen und ihre Beschäftigten das Kurzarbeitsmodell der Bundesregierung nutzen können. "Das ist eine gute Basis, damit auch diese sieben Museen (Albertina, KHM-Museumsverband, Belvedere, MAK, mumok, NHM, Technisches Museum) sowie die Nationalbibliothek die Schließzeit aufgrund der Corona-Krise gut überstehen können."

Quelle: Agenturen