Alte Siemens-Villa in Potsdam kommt unter den Hammer
Das Haupthaus wurde 1910 vom Architekten Otto March für die Familie von Carl Friedrich Siemens - dem Sohn des berühmten Industriellen und Erfinders Werner von Siemens - errichtet. Es wurde zum Wohnen und für repräsentative Zwecke genutzt, hieß es in dem Exposé zur Zwangsversteigerung. Das mehr als 100.000 Quadratmeter große Anwesen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der Sowjetarmee als Lazarett und ab 1952 als Lungenheilanstalt genutzt.
Nach der Wiedervereinigung wurde das Anwesen an die Familie Siemens rückübertragen. Die Familie überließ die Nutzung einer Klinik und einer Schule. Später wurde die Immobilie verkauft und steht seitdem leer. Kürzlich war sogar eine Sanierung angekündigt worden, sagte Türk. Es sei bedauerlich, dass es dann doch nicht geklappt habe.
Zusammenfassung
- Die alte Siemens-Villa in Potsdam wird am Donnerstag zwangsversteigert, wobei der Verkehrswert auf rund 27 Millionen Euro geschätzt wird.
- Das Anwesen umfasst mehr als 100.000 Quadratmeter und wurde 1910 vom Architekten Otto March für die Familie von Carl Friedrich Siemens errichtet.
- Nach verschiedenen Nutzungen als Lazarett, Lungenheilanstalt, Klinik und Schule steht die denkmalgeschützte Immobilie seit dem Verkauf leer.