vibe/Joachim Faber

"Challenge the Challenge": Gemeinsam in die Zukunft

16 namhafte Expert:innen diskutierten über die Transformation des Energie- und Mobilitätssektors – und ihre weitreichenden Auswirkungen auf Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Tourismus.

Klimawandel, Energiekrise und geänderte Mobilitätsbedürfnisse: Seit einigen Jahren ist eine Transformation im Energie- und Mobilitätssektor in vollem Gange – auch in Österreich. Die große Frage dabei ist noch immer: Wie gelingt dieser Wandel rasch, reibungsfrei und langfristig erfolgreich? Diese Frage stand auch im Zentrum des ersten "Challenge the Challenge"-Talks von vibe.

16 namhafte Expert:innen, Geschäftsführer:innen und Meinungsmacher:innen aus unterschiedlichsten Branchen und Bereichen diskutierten mit Moderator Christian Clerici u.a. über Tourismus als maßgeblichen Gamechanger der Mobilitätswende, innovative Energieautarkie im Lebensmittelhandel und der Nahversorgung, mobility as a service, um Recyclingthemen, Fuhrparkinteressen, Herausforderungen im Bereich der Energieversorgung und Batterietechnologie und natürlich die Politik.

Alle gemeinsam und jeder für sich

Dabei war schnell klar: Der Mobilitätswandel und die Energiewende müssen Hand in Hand gehen, denn nur so wirken sie optimal als Multiplikator für Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft und Klimaschutz. Dabei sind der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Erweiterung der Ladeinfrastruktur maßgebliche Schlüsselelemente. Hier müssen Politik, Unternehmer, Energieversorger und Bevölkerung gemeinsam den Wandel beschleunigen – dazu muss jeder seine Hausaufgaben machen.

Recycling

Eines der größten Probleme der Elektromobilität ist noch immer der Energiespeicher und besonders das Recycling ausrangierter Akkus - auch die Frage, wie selbigen ein zweites Leben eingehaucht werden könnte. Die Diskutanten sind sich sicher, dazu würden gerade Konzepte und Vefahren entwickelt und erprobt. Auch hier tickt die Uhr, natürliche Ressourcen wie etwa Kobalt werden wohl bis 2050 knapp. Einig sind sich die Expert:innen, dass ein gesellschaftliches Bewusstsein über die verwobenen Branche, Aspekte und Themenbereiche rund um den Energie- und Mobilitätssektor geschaffen werden muss.

Tourismus zentral

Dabei kommt besonders dem Tourismus eine Schlüsselrolle zu. Zum einen sei dies eine große Chance, da man "bei der Gestaltung wieder eine Führrungsrolle einnehmen könne", so Alexandra Gorsche (Falstaff). Zum anderen werden Unternehmen, Städte und Regionen, die authentisch mit den Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Unabhängigkeit werben und dabei auf ganzheitliche Ansätze, Kreislaufkonzepte und saubere Mobilitätslösungen setzen, langfristig die Nase bei Mitarbeitern und Gästen vorn haben, sind sich die Diskutanten einig.

Das weiß man auch im Tourismusministerium. Laut Katharina Mayer-Ertl (Mobilitätsexpertin & stv. Leiterin d. Tourismus-Servicestelle im Tourismusministerium) wird beispielsweise die "nachhaltige Mobilität immer wichtiger". Deshalb vernetze das Ministerium auch Tourismusbetriebe miteinander. "Viele Insellösungen funktionieren nicht", erklärt sie. Ein Problem sei, dass viele nicht wissen, wie sie ein solches Projekt angehen sollen - "dabei helfen wir, indem wir andere Projekte, Gemeinden und Unternehmen auf die Bühne holen und so einen Know-how-Transfer ermöglichen".

Mehr zur "Challenge the Challenge"-Veranstaltung finden Sie hier unter vibemovesyou.com

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  • 16 namhafte Expert:innen diskutierten über die Transformation des Energie- und Mobilitätssektors – und ihre weitreichenden Auswirkungen auf Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Tourismus.