Zwergseidenäffchen neu ins Wiener Haus des Meeres eingezogen
Die bedrohten Zwergseidenäffchen seien "bereits die achte Primatenart, die bei uns eingezogen ist", freute sich Zoodirektor Jeff Schreiner. "Unser Fokus liegt bewusst auf kleineren, oft übersehenen und dennoch bedrohten Tierarten. Gerade sie finden bei uns optimale Bedingungen und verdienen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie die ganz Großen", ergänzte er.
Auf dem Speiseplan der Zwergseidenäffchen stehen Baumsäfte, Insekten und Früchte. Mit ihren spitzen Zähnen ritzen sie die Rinde ihrer Futterbäume an, um den austretenden Saft aufzuschlecken. Insekten, die von den Baumsäften angelockt werden, liefern zusätzlich wertvolle Proteine. Ihre Reviere sind dabei ebenso klein wie sie selbst und beschränken sich meist auf ein bis zwei Futterbäume. Zu den größten Bedrohungsfaktoren dieser Krallenaffen zählen Lebensraumverlust und Bejagung.
Zusammenfassung
- Im Wiener Haus des Meeres sind ab sofort Zwergseidenäffchen zu sehen, die mit bis zu 120 Gramm Körpergewicht als kleinste Affen der Welt gelten.
- Die südamerikanischen Äffchen teilen sich ihre Anlage mit den Krokodiltejus, wobei die Echsen für ihre Mitbewohner ungefährlich sind.
- Zwergseidenäffchen sind bereits die achte Primatenart im Haus des Meeres, und Zoodirektor Jeff Schreiner betont den Fokus auf kleinere, bedrohte Tierarten.
