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Wohnhausbrand im Bezirk Tulln vor Klärung

08. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses am vergangenen Freitagabend in Langenrohr (Bezirk Tulln) steht wohl die Klärung des Sachverhalts bevor. Polizeisprecher Johann Baumschlager bestätigte am Donnerstag auf Anfrage, dass sich eine Rechtsanwaltskanzlei bei der Polizeiinspektion Tulln gemeldet und mitgeteilt habe, jene fünf Jugendlichen zu vertreten, die als mutmaßliche Verursacher gelten. Ausgelöst wurden die Flammen durch eine Feuerwerksrakete.

Das jugendliche Quintett ist auf Videos zu sehen, als es davonläuft, hatte die Polizei am Sonntag bekanntgegeben. 213 Feuerwehrmänner und -frauen waren im Löscheinsatz gestanden. Verletzt wurde niemand. Das Einfamilienhaus, ein Carport, ein Auto sowie ein Nebengebäude sind Baumschlager zufolge fast zur Gänze ausgebrannt. Ein Übergreifen der Flammen wurde durch den Großeinsatz der Löschmannschaften verhindert.

Die Rechtsanwaltskanzlei teilte dem Sprecher zufolge mit, eine Bevollmächtigung an die Polizeiinspektion Tulln zu übermitteln. Bis Donnerstagvormittag sei das noch nicht der Fall gewesen. Nähere Details würden vorerst nicht bekanntgegeben, weil etwa Einvernahmen noch bevorstünden, sagte Baumschlager. Die Klärung des Sachverhalts sei jedoch zu erwarten.

Zusammenfassung
  • Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in Langenrohr (Bezirk Tulln) am Freitagabend gelten fünf Jugendliche als mutmaßliche Verursacher, nachdem eine Feuerwerksrakete das Feuer ausgelöst hatte.
  • Insgesamt 213 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern, verletzt wurde niemand.
  • Eine Rechtsanwaltskanzlei hat sich bei der Polizei gemeldet, um die Jugendlichen zu vertreten, doch eine offizielle Bevollmächtigung lag bis Donnerstagvormittag noch nicht vor.