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Wiener Segler in der Ägäis gestrandet

27. März 2020 · Lesedauer 2 min

Während noch Tausende im Ausland gestrandete österreichische Urlauber auf ihre Rückholung warten, hängt ein Wiener Universitätsprofessor im Mittelmeer fest. Sebastian Kummer segelt derzeit in der Ägäis, darf aber schon seit rund drei Wochen in keinem europäischen Hafen anlegen, wie er der "Kronen Zeitung" (Online) am Freitag erklärte.

Seine Crew, mit der er Mitte Februar den Segeltrip in Frankreich startete, ließ Kummer bereits Anfang März in Spanien aussteigen, nachdem sich aufgrund der immer stärkeren Ausbreitung des Coronavirus erste Probleme abzeichneten. Das Segelboot wollte der Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien aber noch an sein Ziel, die Türkei, bringen.

Doch weder in Italien noch in Griechenland habe ihm die Küstenwache erlaubt zu ankern oder gar an Land zu gehen. Auch in die Türkei darf Kummer laut "Krone" nicht einreisen.

An das Außenministerium in Wien habe er sich trotzdem noch nicht gewandt: "Mir geht es ja gut und ich bin auf meinem Katamaran auch bestens isoliert. (...) Besser kann Quarantäne eigentlich nicht sein", so der gebürtige Deutsche zur "Krone". Seine Vorräte würden noch für vier Wochen reichen, erst dann wolle er sich mit den österreichischen Behörden in Verbindung setzen.

Quelle: Agenturen