Wetter: Die nächste Hitzewelle kommt

01. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Die nächste kurze Hitzewelle steht uns bevor. Ab Mitte der Woche drohen wieder Tropennächte. Meteorologe Manuel Kelemen analysiert für PULS 24 außerdem den "sechstheißesten Juli" der österreichischen Messgeschichte.

Bis Donnerstag bleibt es in Österreich wechselhaft, erklärt Meteorologe Manuel Kelemen im Studio von PULS 24. Zwar habe man es momentan noch "mit ein paar Regenschauern zu tun, die uns streifen". Wirklich durchregnen würde es allerdings nirgends und überall "kommt zwischendurch die Sonne" raus.

Während wir es in den nächsten drei Tagen mit Temperaturen, um die 30 Grad zu tun haben, erwartet uns ab Donnerstag eine nächste, kurze Hitzewelle. Kelemen erklärt, dass man mit Temperaturen über 35 Grad rechnen sollte.

Bei der kommenden Hitzewelle handelt es sich laut dem Meteorologen um die bereits vierte in diesem Sommer. Vor allem in Ballungszentren wie Wien, Linz oder Graz drohen wieder Tropennächte. Kelemen kann allerdings beruhigen: "Pünktlich zum Wochenende kühlt es (…) ab."

Was erwartet uns im August?

Auch der Ausblick in den August würde eine weitere Abkühlung zeigen. So werden die Tage kürzer und die Nächte länger. Pro Tag verlieren wir hierbei zwischen drei und vier Minuten, erklärt der Meteorologe. Längere Nächte bedeuten auch eine stärkere Abkühlung. Tagsüber habe die Sonne aber noch "genug Power" um die Nachmittage angenehm bis heiß "zu gestalten" – große Hitze bis Ende des Monats möglich.

Heißer Juli 

Rückblickend war der Juli "sehr heiß, das bestätigen nun auch die Daten", so der Meteorologe. Es war nicht nur "gefühlt heiß". Der Monat reiht sich nun als "sechstheißester Juli" in die österreichische Messgeschichte ein. Diese reicht bis in das Jahr 1767 zurück. Kelemen betont, dass es sich erneut um einen Juli handle, welcher es "in die Top Ten" geschafft habe.

Man müsse allerdings sehen, dass es im Gegensatz zu anderen Gebieten in Europa (Italien, Spanien, Deutschland, usw.) noch schlimmer hätte kommen können. Kelemen erklärt, dass man hierzulande noch nicht die 40 Grad Marke geknackt hätte.

Quelle: Redaktion / foj