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Von Lawine mitgerissen: Deutscher verletzt

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Zwei Skifahrer sind Samstagnachmittag im Tiroler Kaunertal von einer Lawine einige Meter mitgerissen worden. In Vorarlberg stürzte unterdessen ein Snowboarder über eine Felswand auf eine Skipiste.

Bei beiden lösten sich im freien Skiraum ihre mitgeführten Lawinenairbags aus, sie blieben an der Oberfläche liegen. Ein 37-jähriger Deutscher erlitt eine Knieverletzung, teilte die Polizei mit.

Er wurde von der Bergrettung erstversorgt und mit einem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen. Die beiden waren Teil einer vierköpfigen Gruppe deutscher Staatsbürger. Diese war mit der Weißseejochbahn bergwärts gefahren und hatte dann den gesicherten Skiraum in Richtung Krummgampental verlassen.

Den Hang hatten die Wintersportler zuvor bereits drei Mal befahren, hieß es. Nachdem zwei Gruppenmitglieder diesen bereits zum vierten Mal bewältigt hatten, löste sich bei der dritten Person schließlich das Schneebrett. Der vierte Skifahrer stand noch am Ausgangspunkt, als es zu dem Lawinenabgang kam.

Snowboarder stürzt über Felswand

Ein 42-jähriger Snowboarder aus dem deutschen Baden-Württemberg ist am Samstag bei einem spektakulären Unfall im Skigebiet Lech/Zürs am Arlberg schwer verletzt worden.

Der Mann hatte den gesicherten Skiraum verlassen und übersah daraufhin offenbar eine rund acht Meter hohe Felswand. Daraufhin stürzte er entlang des Felsens auf eine darunter verlaufende Skipiste, informierte die Polizei.

Der Snowboarder, der einen Helm trug, wurde von Helfern sowie der alarmierten Pistenrettung erstversorgt. Anschließend wurde der Deutsche mit dem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen. Vor dem Felsen war laut Exekutive übrigens eine Hinweistafel postiert, wonach der gesicherte Skiraum verlassen wird.

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