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Vier Tote nach Nilpferd-Angriff in Kenia

04. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Bei einem Nilpferdangriff am kenianischen Naivasha-See sind vier junge Männer ums Leben gekommen. Kenianischen Medienberichten zufolge wollte eine Gruppe von 14 Männern Freitagnacht illegal am Ufer des Sees fischen, der etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Nairobi im Rift Valley liegt. Eine Gruppe von mehreren Nilpferden habe die Männer angegriffen, hieß es. Einige konnten sich schwimmend in Sicherheit bringen, andere wurden von den Tieren attackiert oder ertranken.

Nach Angaben der Angehörigen wollten die Männer mit der Fischerei das Familieneinkommen aufbessern. Nilpferde können ausgesprochen aggressiv werden. Die Tiere, die nachts am Seeufer grasen, greifen an, wenn sie ihr Territorium verletzt fühlen. An dem auch bei Touristen beliebten See warnen Betreiber von Lodges und Camps vor nächtlichen Spaziergängen am See. Es sei lebensgefährlich, zwischen Nilpferde und den See zu geraten.

Zusammenfassung
  • Bei einem Angriff mehrerer Nilpferde am Naivasha-See in Kenia sind vier junge Männer ums Leben gekommen.
  • Die 14-köpfige Gruppe fischte laut Medienberichten illegal am Ufer des Sees, der rund 80 Kilometer von Nairobi entfernt liegt.
  • Betreiber von Lodges und Camps warnen regelmäßig vor nächtlichen Spaziergängen, da Nilpferde als extrem territorial und gefährlich gelten.