APA - Austria Presse Agentur

Vermisstes indonesisches U-Boot gefunden

25. Apr 2021 · Lesedauer 1 min

Vier Tage nach seinem Verschwinden vor der Küste Balis ist das indonesische Marine-U-Boot gefunden worden. Die 53 Menschen an Bord sollen verstorben sein.

Der Fund wurde vom indonesischen Armeechef, Luftmarschall Hadi Tjahjanto, mitgeteilt. Das seit vergangenem Mittwoch vermisste U-Boot ist mit Hilfe eines Tauchroboters in mehr als 800 Metern Meerestiefe gefunden worden. Es sei in drei Teile zerbrochen, sagte die Militärführung des Landes.

Teile des Unterseeboots wie Anker, Sicherheitsanzüge und Steuerruder seien nahe des Hauptwracks entdeckt worden. Alle 53 Menschen an Bord seien im Dienst in den Gewässern nördlich Balis gestorben.

Zuvor hatte der Präsident des Landes die Suche nach dem U-Boot für beendet erklärt und den Angehörigen der 53 Besatzungsmitglieder sein Beileid ausgesprochen.

"Das ROV hatte Sichtkontakt ... in einer Tiefe von 838 (Metern), wo es Teile der KRI Nanggala fand, die in drei Teile zerbrochen war", sagte Margono. Der Admiral fügte hinzu, dass das Unglück nicht auf menschliches Versagen zurückzuführen sei.

An der Suche nach der 1977 in Deutschland gebauten "KRI Nanggala-402" hatten sich mehrere Staaten beteiligt. Am Mittwoch war der Kontakt zu dem U-Boot in den Gewässern vor der Insel Bali abgerissen. Die "KRI Nanggala 402" gehörte seit 1981 zur Flotte asiatischen Insel-Staates. 2012 war eine zweijährige Komplett-Überholung in einer südkoreanischen Werft beendet worden.

Quelle: Agenturen / Redaktion / apb