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Über 100 neue Arten auf französischen Antillen entdeckt

17. Dez. 2025 · Lesedauer 1 min

Ein kleiner weißer Skorpion, dutzende Insekten und Pflanzen: Forscher haben auf den französischen Antillen mehr als 100 bisher unbekannte Arten entdeckt. Gefunden wurden sie im vergangenen Jahr bei einer Expedition zur Erkundung der Artenvielfalt auf mehreren kleinen Inseln südlich von Guadeloupe, wie die Forscher am Dienstag (Ortszeit) in Pointe-à-Pitre berichteten. Insgesamt seien etwa 50 Meerestiere, 30 neue Pflanzen und 40 Insekten erfasst worden.

Das sagte die Präsidentin der Regionalen Behörde für biologische Vielfalt, Sylvie Gustave-Di-Duflo. An der Expedition waren demnach 120 einheimische und internationale Forscherinnen und Forscher beteiligt. Zu den neu entdeckten Arten zählen insbesondere viele Fliegen. "Wir hätten nicht gedacht, dass wir so schnell so viele neue Arten entdecken", sagte der Forscher Julien Touroult mit Blick auf die nur gut 20 Quadratkilometer kleine Insel Désirade. In den kommenden Jahren soll nun erforscht werden, wo die neuen Arten verbreitet sind, wie viele Exemplare es gibt und ob sie zu den gefährdeten Arten zählen.

Zusammenfassung
  • Forscher haben auf den französischen Antillen mehr als 100 bisher unbekannte Arten entdeckt, darunter rund 50 Meerestiere, 30 Pflanzen und 40 Insekten.
  • Die Expedition fand auf mehreren kleinen Inseln südlich von Guadeloupe statt und wurde von 120 einheimischen und internationalen Forscherinnen und Forschern durchgeführt.
  • In den kommenden Jahren wollen die Wissenschaftler untersuchen, wie weit die neuen Arten verbreitet sind, wie viele Exemplare es gibt und ob sie als gefährdet gelten.