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Tscheche hatte 280.000 tote Käfer zu Hause

12. Mai 2020 · Lesedauer 1 min

Seine Leidenschaft für Käfer dürfte einem tschechischen Sammler teuer zu stehen kommen. Bei einer Hausdurchsuchung stellten die Behörden rund 280.000 tote Käfer sicher, wie eine Sprecherin der Polizei in Königgrätz (Hradec Kralove) am Dienstag mitteilte. Darunter seien nach Analysen von Experten auch mehr als 600 gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Arten gewesen.

Seine Leidenschaft für Käfer dürfte einem tschechischen Sammler teuer zu stehen kommen. Bei einer Hausdurchsuchung stellten die Behörden rund 280.000 tote Käfer sicher, wie eine Sprecherin der Polizei in Königgrätz (Hradec Kralove) am Dienstag mitteilte. Darunter seien nach Analysen von Experten auch mehr als 600 gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Arten gewesen.

Der 61-Jährige war ausfindig gemacht worden, nachdem er mehrere Exemplare im Internet angeboten hatte. Der Hobby-Käferspezialist habe sich damit gerechtfertigt, dass er möglichst alle Arten einer bestimmten Lokalität habe dokumentieren wollen. Zudem habe er einen Teil der Sammlung geerbt.

Die Ermittler entdeckten bei ihren Durchsuchungen unter anderem zwei Exemplare des seltenen südamerikanischen Riesenkäfers Dynastes satanas. Bei einer Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Artenschutzrecht drohen dem Mann nun bis zu drei Jahre Haft.

Quelle: Agenturen