APA - Austria Presse Agentur

Trotz Corona-Maßnahmen: 30.000 Biker bei Kärntner Harley-Treffen

12. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Die heute zu Ende gehende European Bike Week in Kärnten, besser bekannt als Harley-Treffen, hat heuer rund 30.000 Biker in die Region rund um den Faaker See gelockt.

Wie die Kärnten Werbung am Sonntag in einer Aussendung mitteilte, kamen damit knapp weniger als die Hälfte an Gästen im Vergleich zum Treffen 2019. Im kommenden Jahr soll die European Bike Week von 6. bis 11. September über die Bühne gehen, und zwar wieder in vollem Umfang.

Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse streute dem weltbekannten Motorradhersteller Rosen: "Wir sind sehr zufrieden wie konsequent Harley-Davidson sämtliche Auflagen erfüllt hat." Die 3G-Kontrollen seien sowohl von den Besucherinnen und Besuchern als auch von allen Partnern gelobt worden, und auch bei den "dezentralen Programme" der Tourismusregion Villach habe reger Andrang geherrscht. Das Rahmenprogramm am Treffen war heuer pandemiebedingt eingeschränkt, zum Beispiel mussten die Teilnehmer auf die traditionelle Parade verzichten.

Sieben Unfälle währen Harley-Week

Die deutlich geringeren Besucherzahlen wirkten sich auch auf die Polizeistatistik aus. Während der Bike Week gab es sieben Unfälle mit Motorrädern, beim fatalsten am vergangenen Donnerstag starb ein 29-jähriger Deutscher. Am Treffen selbst war es laut Polizei zu keinen Ausschreitungen oder schweren Gewaltdelikten gekommen, lediglich eine Körperverletzung bei einer tätlichen Auseinandersetzung wurde angezeigt. Völlig ausgeblieben sind heuer die aus den Vorjahren bekannten Einschleichdiebstähle auf Campingplätzen und lediglich ein Motorraddiebstahl wurde im Zusammenhang mit der Veranstaltung angezeigt. Auch eklatante Geschwindigkeitsübertretungen blieben heuer aus, bei zahlreichen Alkoholkontrollen wurden insgesamt fünf Führerscheine abgenommen.

Quelle: Agenturen