APA - Austria Presse Agentur

Tote in Niederösterreich - Verdächtiger vernehmungsunfähig im Spital

23. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

Nach dem Fund einer toten 64-Jährigen am Donnerstag in einer Wohnung in Neulengbach (Bezirk St. Pölten-Land) sind laut Polizei die Tatwaffen - ein Maurerfäustel und ein Messer - sichergestellt worden.

Der Lebensgefährte des Opfers soll die Frau bereits am Mittwoch getötet und sich anschließend selbst verletzt haben. Der 65-Jährige wurde operiert und befand sich am Freitag weiter im Spital. Wann der Verdächtige befragt werden kann, war laut Exekutive vorerst nicht absehbar.

Mann gestand Tat

"Der Mann hat bei seiner Festnahme gesagt, dass er für den Tod der Frau verantwortlich ist", sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager. Der Ablauf stand vorerst nicht fest. "Dazu muss er erst befragt werden", erklärte der Sprecher. Auch das Motiv soll durch die Einvernahme geklärt werden. Das Landeskriminalamt Niederösterreich führt die Ermittlungen.

Die Frau soll nach Polizeiangaben am Mittwoch durch Schläge mit einem Hammer auf ihren Kopf und durch Messerstiche und Schnittverletzungen im Halsbereich getötet worden sein. Ein genauer Tatzeitpunkt war vorerst nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat eine Obduktion angeordnet.

Der Mann soll sich selbst Verletzungen am Kopf, am Hals, an Unterarmen und Beinen zugefügt haben. Er wurde am Donnerstag festgenommen und ins Universitätsklinikum St. Pölten transportiert. Nach einer Operation befand sich der österreichische Staatsbürger am Freitag weiterhin in ärztlicher Behandlung. Aufgrund seines Gesundheitszustandes war eine Einvernahme vorerst nicht möglich.
 

Quelle: Agenturen