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Tötung im Seniorenheim: DNA-Spuren belasten Verdächtigen
Wie Oberst Gerhard Winkler vom Landeskriminalamt bei einer Pressekonferenz am Dienstag sagte, war die Todesursache Ersticken infolge von Halskompression und damit eindeutig auf äußere Gewalteinwirkung zurückzuführen. Ein 61-jähriger Mann wurde festgenommen, er zeigt sich nicht geständig.
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Die Polizistinnen und Polizisten ermittelten zuerst im privaten Umfeld des Opfers, jedoch ergaben sich keine Hinweise auf ein Motiv oder eine konkrete Täterschaft. Es war aber eine verdächtige Person bereits einen Tag vor der Tat in dem Seniorenheim aufgefallen.
DNA-Spuren belasten Verdächtigen
Aufgrund der Beschreibungen durch die Bewohner sowie der Sichtung der Videoaufzeichnungen im Eingangsbereich konnte diese Person eindeutig wiedererkannt werden. Der Tatverdacht richtete sich demnach gegen einen 61-jährigen türkischen Staatsbürger, der sich zur relevanten Zeit länger vor dem Zimmer des Opfers aufgehalten hatte. Der Mann wurde Ende Jänner ausgeforscht und festgenommen.
Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Mann nicht geständig. Es wurden inzwischen aber auch DNA-Spuren im Zimmer der Frau gefunden, die dem Verdächtigen zugeordnet werden konnten.
Video: 87-Jährige in Pensionistenheim erstickt
Zusammenfassung
- Die Tötung einer 87-jährigen Frau in einem Wiener Pensionistenheim wurde laut Polizei durch Ersticken infolge von Halskompression verursacht und ist eindeutig auf äußere Gewalteinwirkung zurückzuführen.
- Ein 61-jähriger türkischer Staatsbürger wurde nach Auswertung von Videoaufnahmen, Aussagen der Bewohner und dem Fund von DNA-Spuren im Zimmer des Opfers als Tatverdächtiger festgenommen.
- Der Mann zeigte sich bei der Einvernahme nicht geständig und war bereits einen Tag vor der Tat im Seniorenheim aufgefallen.
