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Steiermark: Ein Toter, eine Verletzte bei Alpinunfällen

29. Juli 2020 · Lesedauer 2 min

Ein 27 Jahre alter Kärntner ist am Dienstagnachmittag beim Wandern in Rohrmoos-Untertal im obersteirischen Bezirk Liezen ums Leben gekommen. Im Bereich des Bösensteins in der Gemeinde Hohentauern (Bezirk Murtal) wiederum rutschte eine 57-Jährige auf einem Steig aus und kollerte rund 20 Meter talwärts. Die Schwerverletzte wurde mittels Hubschrauber ins LKH Graz gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Der Mann aus dem Bezirk St. Veit an der Glan hatte alleine eine Wanderung in den Schladminger Tauern mit dem Ziel Greifenberg (2.618 Meter Seehöhe) unternommen. Nach dem Erreichen des Gipfels dürfte sich der 27-Jährige wieder auf den Weg zum Parkplatz gemacht haben, wo er sich mit einem Bekannten verabredet hatte. Da er jedoch bis zum Abend nicht dort eingetroffen war, verständigte der Bekannte die Polizei.

Neben einer Suchaktion der Bergrettung und der Alpinpolizei wurden auch von Feuerwehrtauchern und Bootsführen die zahlreichen Gewässer und Seen der Gegend bis in die Nachtstunden abgesucht. Erschwerend kam hinzu, dass am Abend ein Unwetter niederging. Gegen 0.30 Uhr fanden die Einsatzkräfte dann den Leichnam des Mannes im Bereich des "Alpinsteiges Höll - Wilde Wasser" unterhalb einer Felswand.

In Hohentauern wollte die 57-Jährige zu den Gipfeln des Bösensteins (2.448 Meter Seehöhe) in den Rottenmanner Tauern wandern. Beim Abstieg in die sogenannte "Rote Rinne" stürzte sie und kollerte rund 20 bis 30 Meter talwärts und blieb schwer verletzt, aber bei Bewusstsein, neben einem Wandersteig liegen.

Zwei Zeugen beobachteten den Absturz, setzten sofort einen Notruf ab und leisteten in weiterer Folge Erste Hilfe. Die Besatzung des Rettungshubschraubers C17 des ÖAMTC barg die Frau und flog sie ins Spital. Dort wurden mehrere Knochenbrüche sowie Abschürfungen bzw. Platzwunden am Kopf diagnostiziert.

Quelle: Agenturen