Silent Disco findet am Wiener Zentralfriedhof statt
"'Silent' steht für eine besondere Art des Feierns, bei der Rücksichtnahme und Lebendigkeit nebeneinander bestehen können", betonten die Wiener Friedhöfe. Bei der Veranstaltung sind zwei DJs parallel auf zwei unterschiedlichen Kanälen geplant. Gespielt werden House, Electronic, HipHop & Pop oder Alternative, Indie und Rock sowie musikalische Schmankerl, die thematisch an den Zentralfriedhof oder die Friedhofskultur anknüpfen.
Dank der Kopfhörer bleibe es im Raum nahezu still. Dadurch eigne sich das Format besonders für Orte wie die Friedhofskirche, die auch im Rahmen von Veranstaltungen ihren Charakter als Raum des Innehaltens bewahren soll. "Wo Menschen gemeinsam lachen, tanzen und füreinander da sind, wird Kirche spürbar," meinte Pfarrer und Rektor Jan Soroka. "Ohne den Respekt und die Pietät gegenüber Trauernden zu beeinträchtigen, möchten wir besondere Eventformate schaffen, die Austausch und Gemeinschaft ermöglichen", meinte Renate Niklas, Geschäftsführerin der Friedhöfe Wien GmbH.
Die Jugendstilkirche, errichtet zwischen 1908 und 1911 nach Plänen von Max Hegele, gilt als eines der architektonischen Highlights des Zentralfriedhofs. Ihre mächtige Kuppel, die symmetrische Raumwirkung und die Lage im Herzen des Areals machen sie zu einem eindrucksvollen Rahmen für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen, betonten die Friedhöfe. Bereits seit einigen Jahren wird der Friedhof auch als Kunst-, Kultur- und Begegnungsraum genützt, so gibt es dort etwa Yoga oder auch Livemusik.
(S E R V I C E - Tickets online unter www.silentdisco.at/events-tickets)
Zusammenfassung
- Am 17. April verwandelt sich die Friedhofskirche zum Heiligen Borromäus am Wiener Zentralfriedhof in einen Tanzsaal für eine Silent Disco, bei der Besucherinnen und Besucher über Funkkopfhörer Musik von zwei DJs auf parallelen Kanälen hören.
- Tickets für das Event kosten im Vorverkauf 15 Euro und können online erworben werden.
- Die Veranstaltung soll Rücksichtnahme und Lebendigkeit vereinen, ohne den respektvollen Charakter des Ortes zu beeinträchtigen, und ist Teil der wachsenden Nutzung des Zentralfriedhofs als Kunst- und Kulturraum.
