Sechs tote Schweine nach Bauernhofbrand in Tirol
Ein 66-Jähriger hatte nämlich zuvor den Radlader rückwärts in die Tenne des Wirtschaftsgebäudes und in die unmittelbare Nähe des Heuballens gestellt, berichtete die Polizei am Nachmittag. Der Mann ging anschließend vor das Gebäude, um das Futter für die Tiere vorzubereiten. Als er zurückkam, bemerkte er, dass der Radlader und der Heuballen Feuer gefangen hatten. Der Landwirt fuhr das Fahrzeug aus der Tenne und versuchte gemeinsam mit drei weiteren Personen, die sich im Stall befindlichen Kühe und Schweine zu befreien.
Der Brand, der laut Medienberichten weithin zu sehen war, löste jedenfalls einen Großeinsatz der Feuerwehren aus. Rund 155 Feuerwehrleute standen im Einsatz und bekämpften die Flammen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Nachmittag an. Am Wirtschaftsgebäude und an den nahe geparkten Fahrzeugen des Bauernhofes entstand erheblicher Sachschaden, hieß es.
Zusammenfassung
- Bei einem Brand auf einem Bauernhof in Strass im Zillertal sind am Dienstagvormittag sechs Schweine verendet, Menschen kamen nicht zu Schaden.
- Das Feuer brach gegen 10.30 Uhr im Stall aus und wurde vermutlich durch einen Radlader ausgelöst, der nahe an einem Heuballen geparkt war.
- Rund 155 Feuerwehrleute waren im Großeinsatz, konnten ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern und viele Tiere rechtzeitig retten.
