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Schweres Erdbeben erschüttert Süden von Mexiko

Heute, 17:49 · Lesedauer 1 min

Ein schweres Erdbeben hat am Freitag den Süden von Mexiko erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,5 lag 15 Kilometer südwestlich der Ortschaft San Marcos im Bundesstaat Guerrero in einer Tiefe von zehn Kilometern, so die mexikanische Erdbebenwarte. Größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Das Beben war in mehreren südlichen Bundesstaaten und Mexiko-Stadt zu spüren. In der mexikanischen Hauptstadt kam ein Mann bei der Evakuierung eines Gebäudes ums Leben.

Der 67-Jährige stürzte eine Stiege hinunter, als er während des Alarms das Haus verlassen wollte, berichtete die Zeitung "Milenio". In der Hafenstadt Acapulco nahe dem Zentrum des Bebens wurden leichte Schäden an Fassaden, Stromausfälle und austretendes Gas gemeldet. Präsidentin Claudia Sheinbaum musste ihre morgendliche Pressekonferenz wegen des Erdbebenalarms kurz unterbrechen.

Die Westküste von Mexiko liegt am Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Region der Welt. In diesem Gebiet mit einer Gesamtlänge von 40.000 Kilometern treffen mehrere Erdplatten aufeinander. Hier ereignen sich 90 Prozent aller Erdbeben weltweit. Das letzte schwere Beben mit zahlreichen Todesopfern in Mexiko ereignete sich im September 2017 - damals kamen in dem lateinamerikanischen Land 369 Menschen ums Leben.

Zusammenfassung
  • Ein Erdbeben der Stärke 6,5 erschütterte am Freitag den Süden von Mexiko, das Epizentrum lag 15 Kilometer südwestlich von San Marcos in zehn Kilometern Tiefe.
  • In Mexiko-Stadt kam ein 67-jähriger Mann bei der Evakuierung eines Gebäudes ums Leben, größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.
  • In der Hafenstadt Acapulco wurden leichte Schäden, Stromausfälle und Gaslecks registriert, Präsidentin Claudia Sheinbaum musste ihre Pressekonferenz wegen des Alarms unterbrechen.