Schwedischer Soldat beim Eisklettern im Pinzgau verunglückt
Der 31-Jährige war mit zwei weiteren Lehrgangsteilnehmern und einem Ausbildner beim "Schranbach-Eisfall" zum Eisklettern. Die vier befanden sich gerade im flachen Gelände nahe des Eisfalls unterhalb eines Felsvorsprungs. Plötzlich brach der große Eisbrocken ab, prallte gegen die Eiswand und traf dann den Skandinavier. Seine Kameraden konnten noch ausweichen. Sie alarmierten sofort die Einsatzkräfte und leisteten dem Verletzten Erste Hilfe. Der Notarzt konnte nach erfolgloser Reanimation aber nur mehr den Tod des Alpinisten feststellen. Die Alpinpolizei führt noch weitere Ermittlungen zum genauen Unfallhergang durch. Der Leichnam wird vom Bundesheer nach Schweden überstellt.
Zusammenfassung
- Ein 31-jähriger schwedischer Soldat ist am Donnerstagnachmittag beim Eisklettern am Schranbach-Eisfall in Kaprun (Pinzgau) tödlich verunglückt.
- Der Mann wurde von einem großen Eiszapfen getroffen, der sich oberhalb gelöst hatte, während seine drei Begleiter unverletzt blieben und sofort Erste Hilfe leisteten.
- Die Alpinpolizei ermittelt noch zum genauen Unfallhergang, der Leichnam wird vom Bundesheer nach Schweden überstellt.
