APA - Austria Presse Agentur

Schönbrunn: Elefantenmädchen Kibali gestorben

10. Juli 2021 · Lesedauer 2 min

Kurz vor ihrem zweiten Geburtstag ist das Elefantenmädchen an einem Herzversagen gestorben.

Am Freitagnachmittag ist das Elefantenmädchen Kibali plötzlich verstorben. Sie habe am Donnerstag nur etwas matt gewirkt, andere Symptome habe sie nicht gezeigt, heißt es vom Tiergarten Schönbrunn. Kibali wurde beobachtet und sei dann vor den Augen von Tierpflegern und Tierärzten einfach umgekippt und gestorben.

„Nächste Woche hätten wir Kibalis zweiten Geburtstag gefeiert. Und jetzt dieser Schicksalsschlag. Wir können gar nicht fassen, dass sie nicht mehr da ist“, sagt Unternehmenssprecherin Johanna Bukovsky. 

Das Elefantenmädchen soll an einem akuten Herzversagen gestorben sein, eine pathologische Untersuchung habe gezeigt, dass der Zoo machtlos gewesen sei. „Uns war es ganz wichtig, dass Mutter Numbi in Ruhe Abschied von ihrem Jungtier nehmen konnte und dann auch die restliche Herde. Numbi bekommt nun besonders viel Aufmerksamkeit von ihren Pflegern", sagt Bukovsky.

Berühmter "Baby-Elefant"

Kibali wurde am 13. Juli 2019 geboren. Bei ihrer Geburt wog Kibali rund 90 Kilogramm, mittlerweile brachte sie bereits 550 Kilogramm auf die Waage. Kibali war nach Kibo und Tuluba der dritte Nachwuchs für Elefanten-Weibchen Numbi. Gezeugt wurde sie durch künstliche Besamung. Ihr Vater ist ein Wildbulle in Südafrika. Der Name „Kibali“ wurde im Rahmen einer Internetabstimmung gewählt. Im Zuge der Corona-Krise erlangte Kibali als „Abstandsmaß“ Berühmtheit.

Quelle: Redaktion / koa