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Salzburgs Verfassungsschutz-Chef vom Dienst freigestellt

27. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

In Salzburg ist am Dienstag der Leiter des Landesamtes für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSA) aufgrund von "dienstbetrieblichen Ungereimtheiten" vom Dienst freigestellt worden. Wie die Landespolizeidirektion der APA mitteilte, sei der Betrieb der Dienststelle von dem Schritt in keiner Weise betroffen. Man habe sich zur Freistellung entschieden, um den Sachverhalt objektiv und neutral abklären zu können.

Welche Vorwürfe dem Mann genau gemacht werden, ist nicht bekannt. Dem Vernehmen nach könnte es aber um Fragen der Personalführung gehen. Die Landesämter für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung sind in Österreich in erster Linie für die Abwehr staatsfeindlicher Vorgänge im Bereich des Extremismus verantwortlich. Daneben erteilen sie Aufträge zur Überwachung von Versammlungen, außerdem obliegen ihnen Maßnahmen zum Personen- und Objektschutz.

Zusammenfassung
  • Der Leiter des Landesamtes für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSA) in Salzburg wurde am Dienstag wegen 'dienstbetrieblichen Ungereimtheiten' vom Dienst freigestellt.
  • Die Landespolizeidirektion betont, dass der Betrieb der Dienststelle durch die Freistellung in keiner Weise beeinträchtigt ist.
  • Welche konkreten Vorwürfe bestehen, ist nicht bekannt, jedoch könnte es laut Medienberichten um Fragen der Personalführung gehen.