Michael Staudt / Visum / picturedesk.com

"Oh Tannenbaum": Das gilt beim Christbaum-Transport

21. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch der Christbaum nach Hause. Was viele nicht wissen, beim falschen Transport können hohe Strafen drohen. PULS 24 hat sich angesehen, welche Regeln es zu beachten gilt.

Den perfekten Weihnachtsbaum findet man oft nicht vor der eigenen Haustür. Wer den Baum nicht tragen kann, weil er zu schwer oder der Weg zu weit ist, muss zum Transport auf Verkehrsmittel zugreifen. Doch nicht jeder Baum darf einfach so in der U-Bahn oder mit dem Auto befördert werden. Je nach Transportmittel gelten andere Regeln. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafe von bis zu 1.000 Euro rechnen. Auch eine Vormerkung im Führerscheinregister ist möglich. Was genau wo gilt, zeigt PULS 24 im Überblick:

Mit dem Auto

Wer den Christbaum mit dem Auto transportieren will, muss darauf achten, dass der Baum den Lenker weder bei der Steuerung des Fahrzeugs noch in der Sicht beeinträchtigen darf. Handbremse und Schalthebel müssen ohne Probleme bedienbar sein.

Passt der Baum nur auf das Dach des Autos, dann gilt es dessen Länge zu beachten. Ist die Tanne, Fichte oder Kiefer einen Meter länger als das Auto selbst, dann muss das mit einer Transporttafel gekennzeichnet werden. Diese Tafel muss 25 Mal 40 cm groß sein und einen fünf Zentimeter breiten, roten sowie rückstrahlenden Rand haben. Zudem muss diese maximal 90 cm über der Fahrbahn angebracht werden.

Egal ob innen oder außen: Der Baum muss jedenfalls gut gesichert sein.

Christbaum Transport RegelPULS 24

Mit der U-Bahn

Der Christbaum muss in der U-Bahn aufrecht stehen und festgehalten werden, dann darf er mitfahren. Ein eigenes Ticket braucht der Baum allerdings nicht.

Mit dem Zug

Auch beim Transport mit dem Zug gilt es die Größe des Baumes zu beachten. Zum Vergleich muss hier eine Skiausrüstung - also Ski samt Skistöcke - herhalte. Ist der Baum vergleichbar groß, ist er im Zug erlaubt.

Mit dem Fahrrad

Beim Transport mit dem Fahrrad gilt in erster Linie: Sicherheit geht vor. Der Baum darf daher den Lenker nicht in der Sicht oder beim Lenken beinträchtigen. Zudem darf der Christbaum andere Verkehrsteilnehmer weder stören noch behindern.

Mit dem Scooter

Auch auf dem Scooter darf der Christbaum transportiert werden. Hier muss der Lenker nur darauf achten, dass beide Hände zum Steuern frei sind und der Baum die Sicht nicht beeinträchtigt.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea