Neues Pfandsystem ist in der Bevölkerung angekommen
64 Prozent geben nach der Frage zur Zufriedenheit mit dem neuen System die Noten 1 und 2. Die Skeptiker neigen allerdings dazu, leere Pfandgebinde einfach wegzuwerfen. Sieben Prozent der Befragten gaben an, die leeren Pfand-Plastikflaschen bzw. -Dosen meist nicht zurückzubringen sondern in den Müll zu geben.
Befragt wurden 1.022 Über-16-Jährige in persönlichen Interviews. Auf die Frage nach den Herausforderungen kommen alle mit der Einlösung des Pfandgutscheins und der Bedienung beim Automaten gut zurecht. Als "starke Herausforderung" nennen manche die Sammlung zu Hause (neun Prozent) und den Transport zum Geschäft (acht Prozent).
Etwa zwei Drittel seien auch grundsätzlich mit der Abwicklung und der Umsetzung zufrieden. Obwohl drei von vier Österreicherinnen und Österreichern die Einführung des Pfandsystems für den richtigen Schritt halten würden, "spüre man einen leicht skeptischen Blick darauf", heißt es im Report.
Zusammenfassung
- 95 Prozent der Bevölkerung kennen das Anfang 2025 eingeführte neue Pfandsystem, und drei Viertel halten dessen Einführung für den richtigen Schritt.
- 59 Prozent der Befragten bringen leere Pfandflaschen und -dosen zurück, während 29 Prozent seit der Einführung weniger davon kaufen.
- 64 Prozent vergeben dem System die Noten 1 oder 2 für Zufriedenheit, doch sieben Prozent werfen Pfandgebinde weiterhin weg und ein gewisser Anteil empfindet Sammlung oder Transport als Herausforderung.
