Nach Waffenübung in Vorchdorf Ermittlungen teils eingestellt
Eine Gruppe aus Oberösterreich, Salzburg und Kärnten hatte am 11. Oktober 2025 auf einem Bauernhof Zielübungen durchgeführt. Ein Zeuge hatte über Notruf Alarm geschlagen. Als mehrere Streifen, das Einsatzkommando Cobra und die Schnelle Interventionsgruppe anrückten, flüchteten zahlreiche Bewaffnete ins Haus. Rund 50 halbautomatische Waffen, teilweise zerlegt und versteckt, wurden laut Ermittlungsbehörden gefunden. Auch das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung war vor Ort, Ermittlungen hinsichtlich Extremismus oder Staatsverweigerung hatten "keine Ergebnisse" gebracht.
Das Verfahren gegen einen teilnehmenden Bundesheeroffizier, der wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt worden war, wurde von der Staatsanwaltschaft Wels bereits eingestellt. Gegen die restlichen Verdächtigen laufen noch die Ermittlungen.
Zusammenfassung
- Nach einer Waffenübung am 11. Oktober 2025 in Vorchdorf hat die Staatsanwaltschaft Wels die Ermittlungen gegen 8 von 23 Beschuldigten wegen fehlender objektiver Beweise eingestellt.
- Bei dem Einsatz wurden etwa 50 halbautomatische Waffen, teilweise zerlegt und versteckt, auf einem Bauernhof gefunden.
- Ermittlungen zu Extremismus oder Staatsverweigerung durch das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung ergaben laut Behörden keine Ergebnisse.
