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Nach Waffenübung in Vorchdorf Ermittlungen teils eingestellt

22. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Die Staatsanwaltschaft Wels hat nach einer Waffenübung in Vochdorf (Bezirk Gmunden) die Ermittlungen gegen acht der 23 Beschuldigten wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingestellt. Es gebe keine "objektiven Beweisergebnisse", jene Personen seien nicht auf Videos zu erkennen und sie "leugnen eine Tatbegehung", bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels einen Bericht auf "nachrichten.at".

Eine Gruppe aus Oberösterreich, Salzburg und Kärnten hatte am 11. Oktober 2025 auf einem Bauernhof Zielübungen durchgeführt. Ein Zeuge hatte über Notruf Alarm geschlagen. Als mehrere Streifen, das Einsatzkommando Cobra und die Schnelle Interventionsgruppe anrückten, flüchteten zahlreiche Bewaffnete ins Haus. Rund 50 halbautomatische Waffen, teilweise zerlegt und versteckt, wurden laut Ermittlungsbehörden gefunden. Auch das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung war vor Ort, Ermittlungen hinsichtlich Extremismus oder Staatsverweigerung hatten "keine Ergebnisse" gebracht.

Das Verfahren gegen einen teilnehmenden Bundesheeroffizier, der wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt worden war, wurde von der Staatsanwaltschaft Wels bereits eingestellt. Gegen die restlichen Verdächtigen laufen noch die Ermittlungen.

Zusammenfassung
  • Nach einer Waffenübung am 11. Oktober 2025 in Vorchdorf hat die Staatsanwaltschaft Wels die Ermittlungen gegen 8 von 23 Beschuldigten wegen fehlender objektiver Beweise eingestellt.
  • Bei dem Einsatz wurden etwa 50 halbautomatische Waffen, teilweise zerlegt und versteckt, auf einem Bauernhof gefunden.
  • Ermittlungen zu Extremismus oder Staatsverweigerung durch das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung ergaben laut Behörden keine Ergebnisse.