Mutmaßliches Opfer nennt Høiby "besessen"
Über Trinkspiele, bei denen sie Kleidungsstücke tauschen sollten, und Gespräche kamen sich die beiden den Angaben zufolge näher. In dem Hotel, in dem die Frau übernachtete, hatten sie später auch einvernehmlichen Sex. Die Stimmung sei aber plötzlich verändert gewesen, erzählte das mutmaßliche Opfer laut "Verdens Gang": "Er wirkte, als sei er von meinem Unterleib besessen und würde niemals aufhören." Zwischendurch meinte sie, Blitzlichter gesehen zu haben und habe gleich den Verdacht gehabt, dass sie von Høibys Kamera stammten.
Aber erst später, als sie von anderen mutmaßlichen Opfern erfahren habe, habe sie Kontakt mit der Polizei aufgenommen, sagte sie laut "Verdens Gang". Dort stellte sich heraus, dass von der Nacht und dem frühen Morgen 27 Videos existierten. Høiby werden unter anderem vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht vorgeworfen.
Zusammenfassung
- Marius Borg Høiby, der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin, steht in Oslo vor Gericht, weil er laut einer Frau sie im Intimbereich berührt und gefilmt haben soll, während sie schlief.
- Die Polizei entdeckte 27 Videos von der Nacht und dem frühen Morgen auf Høibys Gerät, nachdem das mutmaßliche Opfer erst später Anzeige erstattete.
- Høiby werden insgesamt vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht vorgeworfen, wie die norwegische Zeitung "Verdens Gang" berichtet.
