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Mordprozess um am Heimweg getöteten 27-Jährigen in Wien

Heute, 20:30 · Lesedauer 1 min

Am Landesgericht für Strafsachen wird am Dienstag gegen einen 22-Jährigen verhandelt, der in der Nacht auf den 15. Mai 2025 in der Grenzackerstraße in Wien-Favoriten einen 27 Jahre alten Mann attackiert und vorsätzlich getötet haben soll. Das Opfer, das sich am Heimweg befand, wurde von einem Passanten mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen auf dem Gehsteig gefunden. Der Mann starb drei Tage später in einem Krankenhaus.

Der Angeklagte soll dem 27-Jährigen zunächst Faustschläge ins Gesicht versetzt und den Mann zu Boden geworfen haben. Danach trat er laut Anklage mindestens viermal mit dem rechten Fuß mit voller Wucht gegen dessen Kopf. Dem gerichtsmedizinischen Gutachten zufolge bewirkten die Tritte mehrere Brüche im Schädel- und Gesichtsbereich sowie ein schweres Schädel-Hirn-Trauma.

Wie sich im Zuge der Erhebungen herausstellte, hatte der Angeklagte mit seinem Handy die Gewalttat teilweise gefilmt und das Video abgespeichert. Nach seiner Festnahme erklärte der 22-Jährige, er habe sich im Bereich Grenzackerstraße - Ettenreichgasse von dem anderen Mann bedroht gefühlt, der zufällig hinter ihm ging. Er habe sich deshalb umgedreht und den ihm Unbekannten gegen einen Zaun geworfen.

Zusammenfassung
  • Am Dienstag steht ein 22-Jähriger am Landesgericht für Strafsachen Wien vor Gericht, weil er in der Nacht auf den 15. Mai 2025 in Wien-Favoriten einen 27-Jährigen mit brutaler Gewalt attackiert und tödlich verletzt haben soll.
  • Das Opfer erlitt durch mindestens vier Tritte gegen den Kopf schwere Brüche im Schädel- und Gesichtsbereich sowie ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und starb drei Tage später im Krankenhaus.
  • Der Angeklagte filmte Teile der Tat mit seinem Handy und gab an, sich vom ihm unbekannten Opfer bedroht gefühlt zu haben.