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US-Hauptstadt Washington ruft wegen Schneesturm Notstand aus

Heute, 10:02 · Lesedauer 2 min

Die US-Hauptstadt Washington hat wegen des erwarteten heftigen Schneesturms am Wochenende den Notstand ausgerufen. Er gelte für die Hauptstadt (District of Columbia) ab sofort, sagte Washingtons Bürgermeisterin Muriel Bowser am Freitagmittag (Ortszeit). Von der Nationalgarde werden demnach Geländefahrzeuge zur Unterstützung der Einsatzkräfte angefordert.

Zuvor hatten bereits zahlreiche US-Bundesstaaten den Notstand ausgerufen. Es wird damit gerechnet, dass der Schneefall in der Hauptstadt im Osten der USA mit rund 700.000 Einwohnern am Samstagabend beginnt und sich bis in den Sonntag hineinzieht - womöglich bis Montag.

Die Bürgermeisterin sprach von dem größten Schneefall, den man seit langer Zeit erlebt habe. Auf Straßen könnte Regen gefrieren. Auch in der nächsten Woche soll es kalt bleiben. Sie rief die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben. Wenn man während des Sturms Menschen auf den Straßen sehe, solle man eine Notfallnummer anrufen. Man stelle Unterkünfte für alle, die sie benötigten, zur Verfügung.

Der Betreiber der U-Bahn in der Hauptstadt schließt nicht aus, dass es durch das Eis zu Schienenbrüchen kommen könnte. Es wird mit Einschränkungen im öffentlichen Regionalverkehr gerechnet.

Die Stadt rief auf, dass man Taschenlampen bereitlegen sollte, für den Fall, dass es zu Stromausfällen komme. Auf einer Pressekonferenz von öffentlichen Vertretern wurde auch empfohlen, Handys aufzuladen. Bewohner der Stadt müssen zudem ihre Autos - falls diese dort geparkt sind - von bestimmten Notstraßen wegfahren. Das gilt von Samstagmittag bis Dienstag.

Zusammenfassung
  • Die US-Hauptstadt Washington hat wegen eines angekündigten, heftigen Schneesturms für rund 700.000 Einwohner ab sofort den Notstand ausgerufen.
  • Der Schneefall soll am Samstagabend beginnen und sich bis Sonntag oder Montag ziehen, wobei die Nationalgarde Geländefahrzeuge zur Unterstützung der Einsatzkräfte bereitstellt.
  • Bewohner werden aufgefordert, zu Hause zu bleiben, Notfallnummern zu wählen, Autos von Notstraßen zu entfernen und sich auf Stromausfälle und Einschränkungen im öffentlichen Verkehr vorzubereiten.