Mobilfunkbewegungsdaten: Zu Spitzenzeiten über 4.000 Menschen am Semmering

05. Jan 2021 · Lesedauer 1 min

Mobilfunkbewegungsdaten zeigen, dass sich zu Spitzenzeiten über 4.000 Menschen auf dem Semmering aufhalten. Der Geschäftsführer der niederösterreichischen Bergbahnen spricht von einer epidemiologisch bedenklichen Situation.

Der anhaltende Ansturm auf den Semmering führt laut Mobilfunkbewegungsdaten dazu, dass sich zu Spitzenzeiten mehr als 4.000 Menschen auf dem Pass aufhalten. Darauf hat am Dienstag Markus Redl, Geschäftsführer der NÖ Bergbahnen-Beteiligungs GmbH, im Gespräch mit der APA verwiesen. Es liege eine epidemiologisch bedenkliche Situation vor. Die Daten seien der Behörde zur Verfügung gestellt worden.

Ansturm am Dreikönigstag befürchtet 

Ähnlich starkes "oder sogar noch stärkeres" Besucheraufkommen werde für den Dreikönigstag am (morgigen) Mittwoch befürchtet. Die Ausflugsgäste gehörten dabei mehrheitlich nicht zum Kontingent des Skigebietes Zauberberg Semmering, betonte Redl. Er verwies diesbezüglich auf vergangenen Sonntag.

Von den mehr als 4.000 Menschen im Messkorridor der Mobilfunkbewegungsdaten würden sich "3.000 außerhalb des Skigebietes Zauberberg Semmering" bewegen, unterstrich Redl. Er sprach in diesem Zusammenhang von "beengtem Raum" etwa beim sogenannten Happylift, auf der Panhanswiese oder auf öffentlichen Verkehrsflächen.

Das ist auch der Eindruck des Covid-Sicherheitsbeauftragten der Semmering-Hirschkogel Bergbahnen. Im Interview mit PULS 24 sagt Josef Autischer, dass die Menschen außerhalb des Skigebietes nicht in seinem Kontrollbereich liegen. Hier sei die Zusammenarbeit mit den Behörden intensiviert worden. "Es wird immer besser", sagt Autischer. 

Der Covid-Beauftrage der Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen, Josef Autischer, im PULS 24-Interview über Corona-Sicherheitskonzept für sein Skigebiet.

Warum Skifahrer nicht auf Skivergnügen verzichten wollen

PULS 24 Chefreporterin Magdalena Punz fragt Skifahrer am Semmering, warum sie trotz Corona nicht auf das Skivergnügen verzichten wollen.

Quelle: Agenturen / apb