APA - Austria Presse Agentur

Mindestens zwei Tote nach Schüssen bei US-Verteilerzentrum

Juni 28, 2020 · Lesedauer 2 min

Nach Schüssen an einem Verteilerzentrum in der kalifornischen Stadt Red Bluff sind mindestens zwei Menschen gestorben. Vier weitere Menschen wurden bei dem Vorfall an einem Walmart-Lager im Norden des US-Bundesstaates verletzt, wie US-Medien unter Berufung auf ein örtliches Krankenhaus berichteten. Den Berichten zufolge soll ein Verdächtiger zuvor seinen Wagen in das Walmart-Gebäude gerammt haben.

Augenzeugen berichteten, sie hätten 50 bis 60 Schüsse gehört. Menschen seien über einen Stacheldraht von dem Gelände geflohen. Der Tathergang war zunächst noch unklar. Der Vorfall habe sich am Nachmittag während eines Schichtwechsels ereignet.

Bei einer anderen Schießerei in Louisville im US-Staat Kentucky ist am späten Samstagabend ein Mann ums Leben gekommen. Eine weitere Person wurde verletzt, wie die örtliche Polizei mitteilte. Die Schießerei ereignete sich im Jefferson Square Park, der zu einem Zentrum für Proteste gegen die Erschießung einer Afroamerikanerin durch die Polizei ihrer Wohnung im März geworden ist.

Erste Berichte über die Schießerei im Park sind der Polizei zufolge um 21.00 Uhr (Ortszeit) eingegangen. Die Polizei habe den Park geräumt, die Mordkommission ermittle. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Der Bürgermeister von Louisville, Greg Fischer, teilte in einem Tweet mit: "Es ist eine Tragödie, dass dieses Gebiet des friedlichen Protests nun ein Tatort ist."

Quelle: Agenturen