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Mehrere Tote bei Lawinenunglücken in Europa

15. Feb. 2026 · Lesedauer 2 min

Bei einem weiteren Lawinenunglück in den Alpen sind mindestens zwei Skifahrer ums Leben gekommen. Im italienischen Aostatal konnte die Bergwacht einen Mann nur noch tot aus den Schneemassen bergen. Einer starb kurz danach. Ein weiterer Skifahrer musste in kritischem Zustand mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Turin gebracht werden. Auch im slowakisch-polnischen Grenzgebirge Hohe Tatra gab es am Wochenende ein tödliches Lawinenunglück.

In Italien wird nach weiteren möglichen Opfern gesucht. In Medienberichten war von insgesamt bis zu sechs verschütteten Skifahrern die Rede. Die Lawine hatte sich nach ersten Angaben am Vormittag gegen 11.00 Uhr gelöst. Die Skifahrer waren abseits der präparierten Pisten oberhalb des Ortes Courmayeur in einem Seitental unterwegs. Nach Angaben der Bergwacht kommen die Opfer vermutlich aus Frankreich.

In der norditalienischen Region Trentino ging am Sonntag in den Alpen ebenfalls eine Lawine ab. Dort gelang es nach Angaben der Rettungsdienste anderen Skifahrern aus eigener Kraft, eine verschüttete Person aus den Schneemassen zu ziehen. Seit Beginn des Winters hatten sich in den Alpen bereits mehrere tödliche Unglücke beim Abgang von Lawinen ereignet.

Auch im slowakisch-polnischen Grenzgebirge Hohe Tatra gab es am Wochenende erneut ein tödliches Lawinenunglück, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete. 59 Mitglieder des polnischen Bergrettungsdienstes TOPR hatten seit Samstagnachmittag nach einem vermissten Bergsteiger gesucht. Auf Facebook wurden zudem andere Bergtouristen um Hinweise auf den Verbleib des Mannes mit einer farblich auffallenden Ausrüstung gebeten.

Am Sonntag mussten die Bergretter jedoch mitteilen, dass der Vermisste tot unter einer Lawine gefunden worden sei. Der Mann ist bereits der vierte Lawinentote in der Hohen Tatra innerhalb von neun Tagen. Davor waren auf der slowakischen Seite zwei ungarische Touristen und ein Tscheche bei Lawinenabgängen gestorben.

Zusammenfassung
  • Bei einem Lawinenunglück im italienischen Aostatal sind mindestens zwei Skifahrer ums Leben gekommen und ein weiterer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus nach Turin gebracht.
  • Im slowakisch-polnischen Grenzgebirge Hohe Tatra wurde am Wochenende ein vermisster Bergsteiger tot unter einer Lawine gefunden, insgesamt gab es dort in neun Tagen bereits vier Lawinentote.
  • Die Suche nach weiteren möglichen Opfern läuft, Medien berichten von bis zu sechs verschütteten Skifahrern, und seit Winterbeginn kam es in den Alpen bereits zu mehreren tödlichen Lawinenabgängen.