APA/APA/AFP/GETTY/JON CHERRY

Mindestens 30 Tote bei heftigem Wintereinbruch in den USA

27. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Eisige Kälte, Schneechaos und Glätte: Weite Teile der USA ächzen weiter unter den Auswirkungen des extremen Winterwetters. Die jüngste Opferbilanz von mindestens 30 Toten umfasste am Dienstag auch sieben Passagiere eines abgestürzten Kleinflugzeugs im Bundesstaat Maine. Wegen der anhaltend starken Schneefälle waren mehr als 530.000 Haushalte ohne Strom. In etwa 20 Bundesstaaten und Washington galt weiter der Notstand.

Der Sturm kostete Medienberichten zufolge inzwischen mindestens 30 Menschen das Leben. Die Todesursachen umfassen demnach Unterkühlung sowie Unfälle im Zusammenhang mit Verkehr, Schlittenfahrten und Schneepflügen.

Sieben Menschen kamen zudem beim Absturz eines Kleinflugzeugs ums Leben. Wie die US-Luftfahrtbehörde FAA mitteilte, geriet die Maschine am Sonntagabend beim Start in einem Schneesturm in Bangor im Ostküstenstaat Maine.

In New York meldeten die Behörden acht weitere Todesopfer. Die Todesursachen würden derzeit ermittelt. Unklar war zunächst, ob alle Todesfälle mit dem Wintersturm im Zusammenhang standen. In New Jersey wurde ein Mann mit einer Schneeschaufel in der Hand leblos im Schnee gefunden.

Laut der Internetseite Poweroutage.com waren am Dienstag mehr als 540.000 Haushalte vor allem im Süden der USA weiter ohne Strom. In Tennessee waren mehr als 175.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen, in Mississippi mehr als 140.000 Haushalte. In Louisiana hatten fast 100.000 Haushalte keinen Strom.

Nach den massiven Flugstreichungen am Wochenende an mehreren großen Flughäfen wie Washington, Philadelphia und New York war der Flugverkehr am Dienstag immer noch unterbrochen. Mehr als 9000 Flüge fielen aus. "Wir wissen nicht, ob wir hier wegkommen oder nicht", sagte der Reisende Alan Vazquez, der seit Sonntag am texanischen Flughafen Dallas Fort Worth festsaß.

Zusammenfassung
  • Mindestens 30 Menschen sind beim heftigen Wintereinbruch in den USA ums Leben gekommen, darunter sieben Passagiere eines Kleinflugzeugs, das im Schneesturm in Maine abgestürzt ist.
  • Mehr als 530.000 Haushalte, vor allem im Süden der USA, waren ohne Strom, wobei Tennessee mit über 175.000 und Mississippi mit mehr als 140.000 betroffenen Haushalten besonders stark betroffen waren.
  • Der Flugverkehr blieb weiterhin massiv gestört, über 9.000 Flüge wurden gestrichen und Reisende wie Alan Vazquez saßen teils seit Tagen an Flughäfen fest.