Mehr als 20 Tote bei Bootsunglück in Bangladesch

25. Sept. 2022 · Lesedauer 1 min

Bei einem Bootsunglück in Bangladesch sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, handelte es sich bei den meisten Opfern um Frauen und Kinder. Rund 25 weitere Menschen wurden demnach vermisst. Die Suche nach weiteren Leichen dauerte den Polizeiangaben zufolge an.

Das Boot war auf einem Fluss im Norden des südasiatischen Landes in der Nähe der Stadt Boda plötzlich umgekippt und untergegangen. Die Passagiere, rund 50 hinduistische Pilger, waren auf dem Weg zu einem Tempel, der zum am Sonntag begonnenen großen hinduistischen Fest Durga Puja jedes Jahr viele Besucherinnen und Besucher anlockt.

Ein örtlicher Fernsehsender zeigte Bilder, wonach das Boot überfüllt war. Berichten lokaler Medien zufolge konnten mindestens zehn Menschen gerettet und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im von zahlreichen Flüssen durchzogenen Bangladesch gibt es häufig Bootsunglücke. Gründe sind schlechte Wartung, lockere Sicherheitsstandards auf Werften und überfüllte Boote. Im Juni 2021 kamen mindestens 32 Menschen ums Leben, nachdem eine Fähre in der Hauptstadt Dhaka nach der Kollision mit einem anderen Schiff gesunken war.

Quelle: Agenturen