Mann nach Mordversuch an Seniorin in Korneuburg in U-Haft
Der polnische Verdächtige war dem Bericht zufolge wie ein Ziehsohn für die Witwe. Zum Tatzeitpunkt war der Beschuldigte als Alleinerbe der Frau eingesetzt, sagte Rechtsanwalt Arbacher-Stöger. Bei einem Treffen im Haus der Pensionistin soll der 53-Jährige die Seniorin zweimal die Stiege hinuntergestoßen und anschließend mit einer Glasscherbe im Halsbereich attackiert haben, bevor er versuchte, sie mit einem Teppich zu ersticken. Das Martyrium soll eineinhalb bis zwei Stunden gedauert haben. Das Opfer konnte per Telefon Hilfe holen. Der Verdächtige wurde festgenommen. Die Frau habe ihr Testament inzwischen geändert, hieß es.
Bei einem Besuch im Gefängnis soll der Beschuldigte seinem Sohn einen Zettel zugesteckt haben, wonach der 16-Jährige das Opfer zu einer Unfallversion überreden sollte. Die Nachricht wurde von der Justizwache abgefangen.
Zusammenfassung
- Das Martyrium der Frau dauerte laut Bericht eineinhalb bis zwei Stunden, doch sie konnte per Telefon Hilfe rufen; der Verdächtige wurde daraufhin festgenommen.
- Als Motiv wird ein finanzieller Hintergrund angenommen, da der polnische Verdächtige als Alleinerbe der Witwe eingesetzt war und sogar versuchte, seinen 16-jährigen Sohn zu einer Falschaussage zu bewegen.
