Mädchen in der Steiermark nach Sturz in Pool reanimiert
Das Mädchen war gegen 13.00 Uhr in den Pool gefallen, in dem nur etwa 40 bis 50 Zentimeter Wasser waren. Durch die rasche Wiederbelebung setzte sowohl das Herz-Kreislaufsystem als auch die Atmung wieder ein, ehe das Kind von der Crew des ÖAMTC-Rettungshubschraubers Christophorus 17 zur Kinderklinik ins LKH Graz geflogen wurde. Dort wird die Kleine nun intensivmedizinisch betreut.
Ersten Ermittlungen zufolge dürfte sich das Kleinkind in einem unbeobachteten Moment von wenigen Minuten selbstständig über die Terrassentür ins Freie begeben haben, hieß es seitens der Landespolizeidirektion Steiermark. Dort stürzte es über den rund 20 Zentimeter hohen Beckenrand in den im Erdreich eingelassenen Pool. Die Mutter war währenddessen damit beschäftigt, sich um ihre andere, kränkliche Tochter zu kümmern. Wie lange sich das Mädchen im Wasser befand, ist unklar.
Zusammenfassung
- Ein 16 Monate altes Mädchen ist am Dienstagnachmittag in Kammern im Liesingtal (Bezirk Leoben) in den etwa 40 bis 50 Zentimeter tiefen Pool der Eltern gefallen und beinahe ertrunken.
- Die 40-jährige Mutter zog das Kind aus dem Wasser, begann mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und alarmierte die Rettung, woraufhin ein First Responder des Roten Kreuzes die erfolgreiche Reanimation durchführte.
- Das Mädchen wurde nach der Wiederbelebung mit dem ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus 17 in die Kinderklinik des LKH Graz geflogen und dort intensivmedizinisch betreut.
