APA - Austria Presse Agentur

Livestream: Arnold Schwarzenegger lädt zum "Austrian World Summit"

30. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Bereits zum fünften Mal lädt Arnold Schwarzenegger zum "Austrian World Summit" - live im Stream auf PULS 24.

Zum fünften Mal lädt Arnold Schwarzenegger am Donnerstag führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zum "Austrian World Summit". Moderiert wird die unter dem Motto "Healthy Planet - Healthy People" stehende Veranstaltung in der Spanischen Hofreitschule in Wien von dem amerikanischen Moderator und Comedian Matt Iseman.

In seiner Rede rief Arnold Schwarzenegger zu mehr Hoffnung - vor allem in der Kommunikation - im Kampf gegen den Klimawandel auf. Dabei zitierte der Schauspieler auch aus dem Spielfilm "Terminator 2 - Tag der Abrechnung": "Wir sind alle unser eigenes Schicksal Schmied (there's no fate but what we make for ourselves)"

Livestream: "Austrian World Summit"

Van an der Bellen zuversichtlich

Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der wieder den Ehrenschutz für die Veranstaltung übernommen hatte, zeigte sich zuversichtlich, dass die Menschheit die Klimakrise lösen werde. Dem Menschen sei das Lösen von Problemen nicht nur in die Wiege gelegt worden, er könne auch aus seinen Fehlern lernen.

Mit dem Klimaabkommen von Paris und dem European-Green Deal seien auch die ersten Schritte bereits getan worden. "Wir müssen weiter fest an einem Strang ziehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir Klimakrise meistern werden", so das Staatsoberhaupt.

Kurz gegen "Politik des erhobenen Zeigefingers"

Gegen eine "Politik des erhobenen Zeigefingers" sprach sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) aus. "Wir haben uns in Österreich sehr ambitionierte Klimaziele gesetzt, unter anderem bis 2040 klimaneutral zu werden. Wir unterstützen auch die ambitionierten Klimaziele der Europäischen Union", sagte Kurz.

Eine endgültige Lösung könne es aber nur auf globaler Ebene geben. Sonst würden sowohl die Arbeitsplätze als auch die Emissionen in Länder abwandern, die weniger strengere Klima-Auflagen hätten. Dass weltweite Lösungen möglich sind, habe aber die Corona-Pandemie gezeigt: Hier wurden in nur einem Jahr durch das gemeinsame Vorgehen Impfungen gegen das Virus entwickelt.

Quelle: Agenturen / moe