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Klirrende Kälte lässt Autobatterien streiken

06. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Angesichts der klirrenden Kälte streikt so manche Autobatterie - und das sorgt bei Pannenhelfern für viel Arbeit: Der ÖAMTC Salzburg verzeichnete am Montag mehr als 500 Einsätze, das sind fünfmal so viele wie an einem durchschnittlichen Tag. In einer Presseaussendung am Dienstag wurde dazu geraten, eine warme Jacke oder Decke im Auto mitzuführen, damit man sich im Pannenfall vor Kälte schützen kann bis Hilfe eintrifft.

"Wir sind mit allen Einsatzfahrzeugen unterwegs und haben auch die Mannschaft dementsprechend auf der Straße aufgestockt", schilderte der technische Leiter des ÖAMTC Salzburg, Balthasar Wallner. "Aber am Montag standen wir schon bei 391 Pannen- und 76 Abschleppeinsätzen", insgesamt wurden die Helfer an diesem Tag 500-mal gerufen. "Die kalten Temperaturen setzen den Fahrzeugbatterien stark zu, was zu vermehrten Pannen führt."

Für den Dienstag erwartet der ÖAMTC weiter keine Entspannung der Lage: Feiertag, Urlauberrückreiseverkehr und anhaltend tiefe Temperaturen dürften auch am Dreikönigstag für ein hohes Pannenaufkommen sorgen. Aber dank der Wetterprognosen habe man sich vorbereiten können, "auch der Nachschub an Batterien ist sichergestellt", versicherte Wallner.

(S E R V I C E - ÖAMTC Pannenhilfe unter der Telefonnummer 120 oder via ÖAMTC-App)

Zusammenfassung
  • Am Montag verzeichnete der ÖAMTC Salzburg über 500 Einsätze, was etwa fünfmal so viel wie an einem durchschnittlichen Tag ist.
  • Die klirrende Kälte führte zu 391 Pannen- und 76 Abschleppeinsätzen, hauptsächlich wegen streikender Autobatterien.
  • Autofahrern wird geraten, eine warme Jacke oder Decke im Auto mitzuführen, da auch an den kommenden Tagen bei anhaltender Kälte mit vielen Pannen gerechnet wird.