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Jugendliche beraubten 47-Jährigen und prügelten ihn ins Spital

18. Juli 2022 · Lesedauer 1 min

Ein 47-Jähriger ist in der Nacht auf Sonntag in Wien-Simmering von Jugendlichen zusammengeschlagen und ausgeraubt worden. Auslöser war offenbar, dass sich der Mann geweigert hatte, ihnen seine Bankomatkarte für den Zigarettenautomaten zu überlassen.

Wie die Landespolizeidirektion am Montag mitteilte, wurde der Mann schwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch die Berufsrettung wurde er in einem Spital aufgenommen. Er erlitt vor allem Kopfverletzungen.

Die vier Tatverdächtigen hätten die Bankomatkarte des Mannes für die Altersfreigabe am Zigarettenautomaten benötigt und ihn deshalb angesprochen, erläuterte Polizeisprecher Christoph Vernhjak. Der 47-Jährige habe sich geweigert, bei der Trickserei mitzumachen und sei weggegangen. Die Jugendlichen hätten ihn verfolgt, attackiert, zu Boden gebracht und mit Schlägen und Tritten gegen Kopf und Körper traktiert. Nachdem sie ihm sein Bargeld abgenommen hatten, ergriffen die Burschen die Flucht.

Im Zuge einer Sofortfahndung konnten Beamte des Stadtpolizeikommandos Simmering zwei Tatverdächtige - zwei gebürtige Rumänen im Alter von 15 und 16 Jahren - anhalten und festnehmen. Sie waren bei einer ersten Befragung nicht geständig. Von den zwei mutmaßlichen Komplizen fehlt vorerst jede Spur. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Agenturen / Redaktion / hos