APA - Austria Presse Agentur

Indische Mutation: Mehrere Verdachtsfälle in Salzburg und dem Burgenland

01. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Nach zwei Verdachtsfällen in Salzburg besteht nun auch im Burgenland in drei Fällen der konkrete Verdacht auf die in Indien aufgetretene Coronavirus-Mutation.

Am Freitag wurde der erste Verdachtsfall auf die indische Corona-Variante in Salzburg bekannt. Nur einen Tag später wurde eine Person aus dem direkten Umfeld der Inderin als zweiter Verdachtsfall offiziell bestätigt. Die beiden sind mit ihrer Familie in Quarantäne. 

Nur wenige Stunden danach meldete am Samstagnachmittag der Koordinationsstab Coronavirus drei weitere Verdachtsfälle in Nickelsdorf im Burgenland. Das habe eine Erstprüfung durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ergeben. "Die betroffenen Personen stehen in einem familiären Verhältnis und sind behördlich abgesondert."

Teststation eingerichtet

Im Umfeld der Infizierten wurde ein erneutes, intensiviertes Contact Tracing durchgeführt, teilte der Koordinationsstab mit. Die Bevölkerung in Nickelsdorf wurde aufgerufen, auf ihren Gesundheitszustand zu achten und bei Symptomen die Gesundheitsberatung 1450 anzurufen. Als Vorsichtsmaßnahme werden Testungen auf freiwilliger Basis angeboten. Dazu wird eine PCR-Teststation im Gemeindeamt Nickelsdorf eingerichtet, die am Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet ist. Die Anmeldung erfolgt an Ort und Stelle.

"Aufgrund von Auffälligkeiten bei den PCR-Tests der entsprechenden Personen wurde diese Erstprüfung durch die AGES durchgeführt", berichtete der Koordinationsstab Coronavirus weiter. Die Proben würden von der AGES noch weiteren Untersuchungen zur Sequenzierung des Virenstammes unterzogen, um dessen genaue Zusammensetzung zu beleuchten. Ein endgültiges Ergebnis soll in etwa einer Woche vorliegen.

Quelle: Agenturen