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Im Gefängnis

Benko will sich zum Tischler ausbilden lassen

Heute, 13:16 · Lesedauer 1 min

Der Signa-Gründer und frühere Investor René Benko befindet sich seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft - und die Haft könnte noch länger dauern. Daher hat sich Benko dazu entschlossen, in der Haft als Tischler zu arbeiten beziehungsweise sich als Tischler ausbilden zu lassen.

Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" am Donnerstag online. Der Schulabbrecher, dessen U-Haft zuletzt bis April verlängert wurde, hat demnach um eine Arbeitsbewilligung als Tischler angesucht. Die Justizanstalt Innsbruck und die Staatsanwaltschaft haben dem Antrag stattgegeben.

Einer Beschäftigung nachgehen

Norbert Wess, Anwalt des früheren Immobilien-Tycoons, habe dies gegenüber dem "trend" bestätigt, teilte das Wirtschaftsmagazin weiters mit. "Ob damit - derart hochgegriffen - eine "Ausbildung zum Tischler" verbunden ist, vermag ich nicht zu beurteilen", sagte Wess zur APA.

Bisher sei sein Mandant mit der Bearbeitung des Strafaktes beschäftigt gewesen. Seit längerem sind nun aber dem strafrechtlichen Ermittlungsakt - so zumindest die Wahrnehmung für Herrn Benko - keine neuen Ermittlungsstränge und/oder substanziellen inhaltlichen Weiterungen zu entnehmen", merkte Wess weiters an.

Daher könne Benko zumindest derzeit einer Beschäftigung nachgehen, so der Anwalt des früheren Investors.

Video: Betrügerische Krida: 24 Monate für Benko

Zusammenfassung
  • Der Signa-Gründer und frühere Investor René Benko befindet sich seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft - und die Haft könnte noch länger dauern.
  • Daher hat sich Benko dazu entschlossen, in der Haft als Tischler zu arbeiten beziehungsweise sich als Tischler ausbilden zu lassen.
  • Benko hat demnach um eine Arbeitsbewilligung als Tischler angesucht.
  • Die Justizanstalt Innsbruck und die Staatsanwaltschaft haben dem Antrag stattgegeben.