Hoibys Ex-Freundin: Habe Mette-Marit und Haakon angefleht
Wie NTB berichtet, habe die Ex-Partnerin dem Kronprinzenpaar vorgeschlagen, Høiby in eine Entzugsklinik zu schicken. "Das geht nicht gut aus", habe die Norwegerin nach eigenen Angaben hinzugefügt. Die Frau und Høiby waren ein gutes Jahr, von 2022 bis 2023, ein Paar.
Høiby muss sich seit Anfang des Monats vor dem Osloer Bezirksgericht verantworten. Er ist in 38 Punkten angeklagt, unter anderem wegen vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht und Körperverletzung. Die schwersten Vorwürfe hatte er zum Prozess-Auftakt bestritten. Einige andere Taten - darunter Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung, Drogenmissbrauch und Verkehrsdelikte - hatte er teilweise eingeräumt.
Die angebliche Unterhaltung mit Mette-Marit und Haakon fand nach Angaben der Ex-Freundin nach dem Ende der Beziehung mit Høiby statt, schreibt NTB. Demnach soll die Kronprinzessin die Frau kontaktiert haben, nachdem sie tagelang nichts von ihrem Sohn gehört habe. Als die junge Frau Høiby anschließend anrief, soll sie den Eindruck gehabt haben, er habe geweint. Das norwegische Königshaus hat sich zu dem Vorfall bisher nicht geäußert.
Die Ex-Freundin hatte zuvor auch von Gewalt in der Beziehung mit Høiby berichtet. Unter anderem soll Mette-Marits ältester Sohn die Frau mit der Faust geschlagen haben, sodass sie zu Boden fiel. Das sagte die Ex-Freundin übereinstimmenden Medienberichten zufolge vor Gericht.
Zusammenfassung
- Die Ex-Freundin von Marius Borg Høiby hat nach eigenen Angaben Kronprinzessin Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52) gebeten, ihrem Sohn zu helfen, und schlug vor, ihn in eine Entzugsklinik zu schicken.
- Marius Borg Høiby steht seit Anfang des Monats in Oslo wegen 38 Anklagepunkten vor Gericht, darunter vier Vergewaltigungen, Körperverletzung, häusliche Gewalt, Sachbeschädigung, Drogenmissbrauch und Verkehrsdelikte.
- Die Ex-Freundin berichtete vor Gericht von Gewalt in der Beziehung, darunter ein Faustschlag durch Høiby, und das norwegische Königshaus hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
