APA - Austria Presse Agentur

Hitze sorgte für gesperrte Wiener Freibäder

28. Juli 2020 · Lesedauer 2 min

Der erste echten Ferien-Hitzetag des Jahres hat für gesperrte Freibäder in Wien gesorgt. Bei Temperaturen um die 35 Grad stand die "Bäderampel" der Stadt am Dienstagnachmittag bei so gut wie allen Beckenanlagen auf Rot. Das bedeutet, dass keine Personen mehr ins Bad eingelassen werden. Vor den Eingängen bildeten sich teils lange Warteschlangen.

Corona-bedingt wurde die erlaubte Gästeanzahl in den Bädern heuer auf ein Drittel reduziert, um die Einhaltung der Abstandsregeln zu ermöglichen. Das bedeutet, dass sich maximal rund 40.000 Besucher gleichzeitig in den 17 städtischen Sommerbädern aufhalten können. Zum Vergleich: In einer herkömmlichen Saison werden an Spitzentagen mehr als 100.000 Menschen gezählt.

Mit dem virusbedingten verspäteten Saisonstart Ende Mai wurde zugleich die neue Online-Bäderampel (https://www.wien.gv.at/spezial/baederampel/) vorgestellt. Dadurch sollen unnötige Fahrten zu schon vollen Standorten vermieden werden. Denn das System zeigt in Echtzeit, in welchen Anlagen noch Platz ist (Grün), wo es langsam eng wird (Orange) und wo die volle Auslastung (Rot) bereits erreicht ist. Letzteres war am Dienstagnachmittag so gut wie überall der Fall.

Eine Bäder-Sprecherin bestätigte auf APA-Anfrage, dass die Kapazitätsgrenzen derart flächendeckend zum ersten Mal erreicht worden seien. Es sei aber bereits einige Mal seit Saisonbeginn vorgekommen, dass zumindest mehrere Standorte gleichzeitig auf Rot gestanden seien.

Quelle: Agenturen