APA - Austria Presse Agentur

Hagel befürchtet: Unwetter-Warnung für mehrere Bundesländer

16. Aug 2021 · Lesedauer 3 min

Ein heftiges Unwetter zieht über weite Teile Österreichs. Für mehrere Bundesländer wurde bereits eine erhöhte Wetterwarnung ausgegeben.

Der aktuelle Wettertrend der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) verspricht ein vorläufiges Ende der Hitze. Eine Kaltfront breitet sich am Montag von Vorarlberg bis Osttirol und über das Salzkammergut aus. Tagsüber wandern die Gewitter vom Westen her in Richtung Osten, wo zu den Gewittern noch Sturmböen und stellenweise Hagel zu erwarten sind.

Mittlerweile hat die Österreichische Unwetterzentrale für mehrere Bundesländer die rote Wetter-Warnstufe ausgegeben, davon betroffen sind Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Tirol. Für Wien wurde am Nachmittag in sechs Bezirken eine rote Unwetterwarnung ausgerufen. Betroffen sind die Donaustadt, die Leopoldstadt, Favoriten, Liesing, Meidling und Simmering. Auch die Bezirke an den Grenzen Wiens, Bruck an der Leitha, Mödling und Gänserndorf weisen aktuell mit der roten Warnung die zweithöchste Warnstufe auf. 

Laut der Unwetterzentrale hat sich ein starkes Unwetter südlich von Wien gebildet und ein kräftiges Gewitter zieht von Westen her auf Innsbruck zu.

Regen und Wolken am Dienstag

Am Dienstag lassen sich vor allem an der Alpennordseite noch einige Wolken blicken und besonders von Vorarlberg bis zum Salzkammergut muss auch noch mit etwas Regen gerechnet werden. Sonst beginnt der Tag großteils sonnig, tagsüber bilden sich ein paar Quellwolken und lokale Schauer, große Regenmengen oder Gewitter sind aber nicht zu befürchten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Zehn bis 19 Grad sind die Morgenwerte und mehr als 17 bis 25 Grad werden es dann nicht mehr.

Am Boden steigt der Luftdruck am Mittwoch dann zwar wieder, die nordwestliche Höhenströmung führt aber noch feuchte und schaueranfällige Luftmassen gegen die Alpen. So ziehen an der Alpennordseite und im Norden noch einige dichte Wolken durch und es gehen einzelne Regenschauer nieder. Deutlich sonniger ist es im Süden, hier ziehen Restwolken oft schon in der Früh ab. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen, im Süden bleibt es nur schwach windig. Nach Frühtemperaturen zwischen neun und 15 Grad sollen die Temperaturen auf 18 bis 24 Grad steigen.

Ab Donnerstag sonniges Wetter

In weiten Teilen des Landes überwiegt am Donnerstag dann wieder der Sonnenschein, auch wenn im Tagesverlauf ein paar Quellwolken entstehen. Diese bleiben aber meist harmlos, lediglich im Bergland steigt die Schauerneigung am Nachmittag leicht an. Der Wind weht nur schwach. Mit zehn bis 16 Grad startet der Tag, Tageshöchstwerte von 21 bis 26 Grad folgen.

Weiterhin recht sonnig ist es am Freitag, doch bringt eine schwache Störungszone im Tagesverlauf dann deutlich mehr Quellwolken als zuletzt und besonders im Bergland steigt die Schauer- und Gewitterneigung am Nachmittag merklich an. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Neun bis 16 Grad umfassen die Frühwerte und erreichen dann 22 bis 28 Grad.

Quelle: Agenturen / Redaktion / apb