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Gutachten soll Umstände nach Baustellenunfall klären

Heute, 17:59 · Lesedauer 1 min

Nach einem der verheerendsten Arbeitsunfälle der vergangenen Jahre in Wien-Alsergrund hat die Staatsanwaltschaft zwei Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben, wie Behördensprecherin Nina Bussek am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz bekannt gab. Zudem waren Einvernahmen am Laufen, der zuständige Staatsanwalt hat sich bereits zwei Mal ein Bild von der Unfallstelle gemacht, sagte Bussek.

Die Gutachter kommen aus dem Bereich des Bauwesens bzw. Statik und dem technischen Unfallwesen bzw. Arbeitsschutz, sagte die Staatsanwaltschaftssprecherin. Der Unfall ereignete sich am 17. März bei einem Dachgeschossausbau in der Porzellangasse, für den Verschalungen und ein Gerüst aufgestellt worden waren. Bei gerade laufenden Betonierarbeiten stürzte dann die gesamte Konstruktion zusammen und begrub mehrere Bauarbeiter unter den Trümmern und dem flüssigen Beton. Vier von ihnen starben, ein Mann konnte schwer verletzt geborgen werden.

Zusammenfassung
  • Nach dem tödlichen Baustellenunfall am 17. März in der Porzellangasse in Wien-Alsergrund wurden zwei Sachverständigengutachten aus den Bereichen Bauwesen und Arbeitsschutz beauftragt.
  • Bei dem Einsturz während Betonierarbeiten kamen vier Bauarbeiter ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt aus den Trümmern geborgen.
  • Die Ermittlungen laufen, der zuständige Staatsanwalt hat die Unfallstelle bereits zweimal besichtigt und Einvernahmen sind im Gange.