Großeinsatz nach Brand in Firmengebäude in Lustenau
Das Feuer war in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle, die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache sollten im Laufe des Tages von der Polizei gemeinsam mit dem Landeskriminalamt aufgenommen werden. Die während der Löscharbeiten gesperrte Dornbirnerstraße (L204) wurde gegen 5.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Flammen griffen rasch auf das gesamte Gebäude über. In der Halle waren mehrere neue Lastkraftwagen und Busse abgestellt, einige Fahrzeuge konnten noch in Sicherheit gebracht werden. Ein Heizöltank mit einem Fassungsvermögen von etwa 10.000 Litern wurde von der Feuerwehr gesichert. Während der Löscharbeiten kam es zu mehreren Explosionen, die vermutlich durch Gasflaschen verursacht wurden. Von der Evakuierung ihrer Wohnhäuser im Spechtweg waren zehn Personen betroffen.
Das Großaufgebot der Feuerwehr bestand aus Einsatzkräften aus Lustenau, Dornbirn, Hohenems und Altach. Rund 180 Feuerwehrleute standen im Einsatz.
Zusammenfassung
- Ein Großbrand in einer Lkw-Werkstatt in Lustenau führte in der Nacht auf Dienstag zu einem Einsatz von rund 180 Feuerwehrleuten und der Evakuierung von vier Wohnhäusern mit insgesamt zehn betroffenen Personen.
- Wegen starker Rauchentwicklung wurde ein Handyalarm (AT-Alert) für das Rheintal ausgelöst, während während der Löscharbeiten mehrere Explosionen und die Sicherung eines Heizöltanks mit etwa 10.000 Litern notwendig waren.
- Die Dornbirnerstraße (L204) war während des Einsatzes gesperrt und wurde gegen 5.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben; verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.
