APA/dpa/Boris Roessler

Großeinsatz in Dresden: Feuer, Waffen und Leiche in Wohnung

20. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

Bei einem Sonderpolizei-Einsatz in Dresden wegen eines Bewaffneten ist am Mittwochabend ein Toter aus der betroffenen Wohnung geborgen worden.

Mittlerweile ist die Identität des leblos Aufgefundenen geklärt. Wie die Polizeidirektion Dresden am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um einen 26 Jahre alten Mann.

Er hatte am Mittwoch mit zwei Waffen am Fenster einer Wohnung im Dresdner Hechtviertel hantiert und so den Großeinsatz ausgelöst. Die Kriminalisten gehen davon aus, dass er später an verschiedenen Stellen der Wohnung Feuer legte.

Der leblose Mann wurde von Feuerwehrleuten geborgen. Die Waffen - eine Schreckschusspistole und eine Softairwaffe in Form einer Maschinenpistole - seien sichergestellt worden, hieß es. Das Motiv des Handelns des Mannes sei noch unklar. Eine Obduktion der Leiche soll nun die Todesursache klären.

Feuer ausgebrochen

In der Wohnung war am späten Abend ein Feuer ausgebrochen, woraufhin sich das SEK (Spezialeinsatzkommando) und die Feuerwehr Zutritt zur Wohnung verschafften. Zuvor war ein offenbar bewaffneter Mann am Nachmittag von Passanten an einem Wohnungsfenster gesehen worden. Weil er mit einer mutmaßlichen Pistole hantierte, alarmierten sie die Beamten. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe er die Pistole mehrfach abgefeuert und sie dann in Richtung der Beamten geworfen, teilte die Polizei am späten Abend mit.

Quelle: Redaktion / koa