APA - Austria Presse Agentur

Gewessler und Faßmann starteten Experten-Dialogrunde

13. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Zusammen mit Experten aus Bereichen wie Wirtschaft und Klimaforschung haben die Minister Leonore Gewessler (Umwelt, Grüne) und Heinz Faßmann (Wissenschaft, ÖVP) am Mittwoch eine Dialogrunde gestartet, um Wege aus der Coronakrise zu ergründen. Es gelte aber neben der aktuellen Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise auch die bevorstehende Klimakrise zu bewältigen, hielt Gewessler vor dem Treffen fest.

Zusammen mit Experten aus Bereichen wie Wirtschaft und Klimaforschung haben die Minister Leonore Gewessler (Umwelt, Grüne) und Heinz Faßmann (Wissenschaft, ÖVP) am Mittwoch eine Dialogrunde gestartet, um Wege aus der Coronakrise zu ergründen. Es gelte aber neben der aktuellen Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise auch die bevorstehende Klimakrise zu bewältigen, hielt Gewessler vor dem Treffen fest.

Eine Diskussion über den Wert der Wissenschaft in der Krise war ebenfalls ein Thema, hieß es gegenüber der APA vonseiten des Klimaschutzministeriums, in dessen Räumlichkeiten das abendliche Treffen angesetzt war."Die Gesellschaft braucht gerade jetzt Hoffnung - und die Wissenschaft kann Hoffnung vermitteln, reale Bedrohungen abwenden. Das ist ihr schon immer gelungen und wird ihr auch diesmal gelingen", betonte Faßmann in diesem Kontext. Mit Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb war auch eine der Expertinnen, die für ihre Arbeit im Klimaschutz bekannt geworden ist zu den Gesprächen über Konjunkturmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Klimaschutz, dem Zentrum des Dialogs, geladen worden.

Eine "sichernde Weichenstellung" müsse das Konjunkturpaket sein, sagte Kromp-Kolb in einem Statement. Die Einbindung der Wissenschaft verschiedener Fach- und Denkrichtungen in die Diskussion begrüße sie sehr, "eine Fortsetzung des Dialogs wäre ein wichtiger Schritt für wissensbasierte Entscheidungen der Politik", lautete der Wunsch der Klimawissenschafterin. Gewessler begrüßte den Input der Experten, mit ihnen wolle man "vor allem Wege zum Ziel diskutieren", so die Klimaschutzministerin zur Problematik einer gesunkenen Wirtschaftsleistung samt einer erhöhten Zahl an Arbeitslosen als Folge der Pandemie.

Neben Kromp-Kolb waren unter anderem der Grazer Klimaökonomen Karl Steininger, die Forscherin Tara Esterl vom AIT Austrian Institute of Technology oder Wifo-Budgetexpertin Margit Schratzenstaller-Altzinger Teil der Runde. Eine Fortsetzung des Dialogs kündigte das Klimaschutzministerium gegenüber der APA bereits an: Kommende Woche soll diese mit NGO-Vertretern und "innovative Unternehmen" erfolgen, hieß es.

Quelle: Agenturen